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Diesmal stellen wir eine junge Unternehmerin vor, die über viele Umwege ihren Weg in die Welt des Kaffees gefunden hat: Stefany Ariza, Gründerin von Not Regular Coffee. Offen und inspirierend ließ sie uns an ihrer persönlichen Geschichte teilhaben und gewährte spannende Einblicke hinter die Kulissen ihres Schaffens.

Ihre Reise begann in Kolumbien, führte sie in die Türkei, wo sie sich auf die Kunst der Kaffeeröstung spezialisierte, und findet nun in Wien ihre Fortsetzung – an dem Ort, an dem sie das lebt, was sie am besten kann: Kaffee.

In einem entspannten und herzlichen Gesprächsklima tauschten sich Ana Maria und Juan Manuel mit Stefany aus, lachten viel und machten das Gespräch zu einem ebenso lebendigen wie authentischen Erlebnis.

OktoWienBerlinfernsehenMOMENT.atRe:publica

Die erste re:publica Vienna bringt vom 1.-3. Oktober 2026 das wichtigste europäische Festival für digitale Gesellschaft, Politik, Technologie und Kultur nach Österreich.

Die Veranstaltung wird vom Momentum Institut als lokalem Host mitorganisiert und -kuratiert.

Das Ziel ist es ein neues, dauerhaftes Leuchtturm-Event im deutschsprachigen Raum zu etablieren – mit klarer inhaltlicher Kante: demokratisch, progressiv, digital, feministisch und gesellschaftspolitisch relevant.

Gesprächspartner:innen:
Markus Beckedahl (re:publica Gründer)
Andreas Gebhard (re:publica Gründer)
Leonhard Dobusch (Wissenschaftlicher Leiter und Co-Gründer Momentum Institut, Experte für digitale Gesellschaften, Universitätsprofessor an der Universität Innsbruck)

Moderation:
Nina Spurny (Pressesprecherin Momentum Institut)

OktoWienfernsehencommunity tv

Liebe Oktonaut*innen,

die traurige Nachricht in aller schockierenden Kürze:

OKTO steht nach 16,5 Jahren Sendebetrieb vor dem überraschenden Aus.

Wie es dazu kam:

In einem Dreizeiler wurden wir kürzlich seitens der Wiener MA5 Finanzwesen über die Einstellung unserer Basissubventionierung informiert. Diese völlig unerwartete Entscheidung ist existenzbedrohend und bedeutet das Aus für Österreichs erstes und größtes Communityfernsehen wie wir es kennen und lieben.

Was bedeutet das konkret:

Um eine Insolvenz zu verhindern, müssen die Dienstverhältnisse aller angestellten OKTO-Mitarbeiter*innen inkl. Geschäftsführung mit Jahresmitte aufgelöst werden. Der VERLEIH- sowie STUDIOBETRIEB wird mit Ende April eingestellt. Die SENDUNGSABGABE ist voraussichtlich in den nächsten Wochen noch möglich. Der SENDEBETRIEB bleibt so lange wie möglich aufrecht.

OKTO hatte schon einige finanziell besonders schwierige Phasen zu meistern. Das drohende Aus trifft uns nun jedoch alle aus heiterem Himmel. Verhandelt wurde seit Monaten über eine Aufstockung und längerfristigere Ausgestaltung der Basisförderung durch die Stadt Wien, um endlich wieder eine zukunftsorientierte Mittel- und Langfristplanung möglich zu machen. Eine generelle Einstellung der Förderung stand hingegen nie im Raum.

Zwecks Konkursvermeidung ist die Kündigung des OKTO-Teams unausweichlich. Noch können und wollen wir aber nicht glauben, dass es das wirklich gewesen sein soll. Zahlreiche Szenarien werden aktuell durchgedacht und -gerechnet. In diversen Krisengesprächen mit politischen Entscheidungsträger*innen versuchen wir, den Gründen für diesen unfassbaren Beschluss auf die Spur zu kommen und das Ruder noch herumzureißen. Es ist für uns jedenfalls keine Option, die OKTO-Story nun sang- und klanglos enden zu lassen! OKTO bleibt laut! Das sind wir insbesondere unseren Sendungsmacher*innen schuldig, die in 16,5 Jahren und 551 Sendereihen unentgeltlich und mit viel Herzblut rund 12.000 Stunden einzigartiges TV-Material geschaffen haben.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

Alles Liebe

euer OKTO-Team

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Weder wurden Personalkosten doppelt abgerechnet, noch die Gemeinnützigkeit des Community-TV-Senders gefährdet.



Der nun vorliegende Stadtrechnungshofbericht kam – wie auch schon die gemeinderätliche Wiener Untersuchungskommission im Jahr 2020 – zu der Erkenntnis, dass OKTO (Community TV-GmbH) entgegen anders lautender Vorwürfe rechtskonform wirtschaftet.

Die Anschuldigungen im Detail: In ihrem Prüfersuchen an den Wiener Stadtrechnungshof legten die Gemeinderatsmitglieder des Wiener FPÖ-Klubs u.a. nahe, dass OKTOs Gemeinnützigkeit gefährdet sei und dass Personalkosten doppelt abgerechnet würden. Beide Vorwürfe konnten – wie zahlreiche weitere Anschuldigungen – widerlegt werden.

Die Bildung von Rücklagen sei auch für die nichtkommerzielle OKTO Community TV-GmbH im Rahmen der unternehmerischen Vorsicht zulässig und aus dem Blickwinkel der Insolvenzvermeidung sogar vorteilhaft, so der Wiener Stadtrechnungshof in seinem Bericht. Die Grenze der gemeinnützigkeitsbezogenen Zulässigkeit wäre nach Ansicht des Stadtrechnungshofes dort erreicht, wo die Community TV-GmbH langfristig aus ihrem Gesamtkonzept eine Gewinnerzielungsabsicht verfolgen und ihr Vermögen mehren würde. Davon war OKTO jedoch stets weit entfernt.

Auch die doppelte Verrechnung von Personalkosten im Rahmen des Projekts "Abenteuer Fernsehen - Abenteuer Demokratie" konnte klar widerlegt werden. Entgegen anders lautender Mutmaßungen wurden die anteiligen Personalkosten nicht über die allgemeine Betriebsförderung, sondern ausschließlich über die Projektförderung abgerechnet. Es erfolgte somit ausdrücklich keine doppelte Verrechnung der Personalkosten.

"Einmal mehr haben sich die politisch motivierten Angriffe der FPÖ gegen OKTO als vollkommen haltlos erwiesen", stellt OKTO-Geschäftsführer Christian Jungwirth mit inzwischen routinierter Gelassenheit fest. "Die Fakten liegen transparent auf dem Tisch. Nun freue ich mich darauf, mich 2022 gemeinsam mit meinem Team wieder voll und ganz den Kernaufgaben von OKTO widmen zu können: nämlich unseren vielen ehrenamtlichen Programmmacher*innen eine freie Medienplattform und ein qualifiziertes Rüstzeug zur Verfügung zu stellen, das weit über klassische Medienkompetenz hinausgeht". Wiewohl Jungwirth freilich bewusst ist, dass das bunte und vielfältige Programm der OKTO-Community wohl auch in Zukunft mit Gegenwind rechnen muss.

OktoWienMobilitätnachhaltigkeittvneue Sendereihe

Eine Unzahl an Produkten und Dienstleistungen schmückt sich mittlerweile mit dem Begriff "Nachhaltigkeit". Oft verbirgt sich dahinter aber nicht mehr als eine "grüne Lüge". Weiterhin werden Orte ausgebeutet, die weit außerhalb unseres Blickfeldes liegen. Verbraucherbedürfnisse werden künstlich kreiert. Und es wird mehr Müll erzeugt als je zuvor. "Wien. Nachhaltigkeit: Jetzt!" untersucht Beispiele, die Risse im System erzeugen.

Zum Auftakt widmet sich die Sendereihe am Mi., 7.7., 21:40-22:05 Uhr der urbanen Mobilität. Präsentiert werden Alternativen zum Auto in der Stadt.