OktomedienIntegrationfernsehensocial mediaFernsehpreis der ErwachsenenbildungauszeichnungsozialespreisMOMENT.atGesellschaftKonferenz der Erwachsenenbildung Österreichs

MIET-MAFIA IN WIEN: WIE IMMOBILIENHAIE MIETER:INNEN LOSWERDEN von MOMENT.AT erhielt in der Kategorie ÖKONOMISCHE, DEMOKRATISCHE UND POLITISCHE BILDUNG den 58. Fernsehpreis der Erwachsenenbildung für die Ausstrahlung am 15. Dezember 2025 auf OKTO. Das Community TV wiederholt am 30. Juni 2026 ab 20:10 Uhr den sprichwörtlich ausgezeichneten Film und die beiden nominierten TV-Projekte und berichtet heute um 20:00 Uhr über die Verleihung. Alle Filme sind auch in der OKTOTHEK abrufbar.

Fünf Dokus, zwei Reportagen und vier Bühnen-Abende von MOMENT.AT wurden dank einer Kooperation mit OKTO im zweiten Halbjahr 2025 im Community-TV ausgestrahlt und sind in der OKTOTHEK abrufbar. Die Doku MIET-MAFIA IN WIEN: WIE IMMOBILIENHAIE MIETER:INNEN LOSWERDEN löste viel Berichterstattung zum Thema aus. Redakteur Andreas Bachmann dankte gegenüber OKTO den Interviewpartner:innen für das Vertrauen, ihm ihre Geschichte zu erzählen. Jessica Zekar führte bei der Produktion Regie, Kamera und erledigte die Postproduktion. Marlene Feichtenschlager war für die zweite Kamera und die Animationen verantwortlich.

OKTO feiert auch die Sendungsmacher:innen der Nominierungen: In der Kategorie WISSENSCHAFTSVERMITTLUNG, -KOMMUNIKATION, TECHNISCHE BILDUNG UND DIGITALISIERUNG bekam die Sendung RADIKAL VIRAL – TIKTOK ALS GEFAHRENQUELLE von Vivien Heinrich aus der Sendereihe MEDIA ACADEMY eine Nominierungsurkunde. In der Kategorie MENSCHENRECHTE UND GESELLSCHAFT war der Dokumentarfilm ANGEKOMMEN. aus der Sendereihe JUKEBOX nominiert, der die Geschichte über gelebte Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer Kleinstadt in Niederösterreich erzählt.

Drei von fünf Einreichungen des Community TV OKTO wurden von der Konferenz der Erwachsenenbildung Österreichs (KEBÖ) für den Fernsehpreis der Erwachsenenbildung nominiert und gingen gemeinsam mit 14 weiteren Nominierungen in das Rennen für die Auszeichnungen in fünf Kategorien.

IntegrationAngekommen

Angekommen. ist ein emotionaler Dokumentarfilm über gelebte Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Film erzählt, wie eine Stadt in Niederösterreich über Jahrzehnte hinweg immer wieder zu einem Ort des Ankommens wurde – von den Flüchtlingsbewegungen ab 1956 bis in die Gegenwart.

Anhand von persönlichen Geschichten, Archivmaterial und stillen Alltagsbeobachtungen zeigt Angekommen., dass Integration dort entsteht, wo Menschen einander begegnen: in Schulen, Sprachkursen oder beim gemeinsamen Kochen. Ehrlich, nah und zukunftsgerichtet ist Angekommen. ein berührendes Porträt zivilgesellschaftlichen Engagements – und eine Einladung, Zugehörigkeit neu zu denken. Sendetermin: 14.12. um 20:00 Uhr auf OKTO.

VielfaltIntegrationDemokratiepartizipationGemeinwohlPublic ValueBildungGesellschaftlicher Mehrwert

Was ist ein "Public Value" überhaupt?

Im Fernsehkontext bezieht sich Public Value – was so viel
heißt wie „gesellschaftlicher Mehrwert“ - auf den Nutzen, den ein
Fernsehangebot für die Allgemeinheit schafft – und der geht über bloße
Unterhaltung hinaus.
Es geht vor allem darum, Inhalte bereitzustellen, die einen
positiven Beitrag zur Gesellschaft leisten, indem sie informieren, bilden,
kulturelle Vielfalt fördern und den demokratischen Diskurs unterstützen.

Was machen wir bei Okto?
1. Gemeinwohl priorisieren

Und somit ist der Begriff Public Value auch sehr eng mit den
Charakteristika nichtkommerziellen Rundfunks verbunden, da auch hier das
Gemeinwohl vor rein gewinnorientierten Interessen steht. Die Inhalte bilden den
Schwerpunkt und es geht darum, Themen sichtbar zu machen, die in anderen Medien
keinen Platz finden - das bedeutet, dass nichtkommerzieller Rundfunk oft
Inhalte produziert, die von kommerziellen Anbietern vernachlässigt werden,
beispielsweise Programme für Minderheiten, lokale Berichterstattung
oder Nischeninteressen wie alternative Musik und Kultur.
Ein Beispiel bei Okto wäre die Sendung "Perspektivenwechsel", die von Menschen
mit Behinderung produziert wird und dieses Jahr sogar den
Inklusionspreis gewonnen hat.

2. Vielfalt sichtbar machen

Frei von Werbe- und Marktzwängen ist es nichtkommerziellen
Rundfunksendern, wie Okto, möglich Stimmenvielfalt zu gewährleisten. Dies bezieht
sich nicht nur auf unterrepräsentierte Gruppen, sondern auch lokale Inhalte,
die für eine spezifische Gemeinschaft von Bedeutung sind. Nur durch die
Darstellung verschiedenster Stimmen ist es möglich Demokratie zu fördern und
einen Beitrag zu einer pluralistischen Gesellschaft zu stellen.
Beispiele für die kulturelle Vielfalt auf Okto sind Sendungen
wie Afrika TV, oder unsere chinesische Sendereihe "Tandem".

3. Alle dürfen mitmachen

Eine funktionierende Demokratie zeichnet sich durch
Partizipation und freie Meinungsäußerung aus. Auch wir lassen alle mitreden. Bei
uns ist es möglich, aktiv an der Mediengestaltung teilzuhaben, um so auch eine
demokratische Medienlandschaft zu fördern.

4. Wir strotzen aller Massentauglichkeit

Wir sprechen gesellschaftliche Randgruppen an und bedienen
Nischen. Es geht Okto um den langfristigen Nutzen, den man aus TV-Inhalten
ziehen kann, das unsere Zuschauerinnen und Zuschauer einen Blick über ihren
eigenen Tellerrand hinauswagen und der eigene Horizont mit neuen Sichtweisen,
sowie außergewöhnlichen Geschichten erweitert wird. Kurzfristige
Einschaltquoten haben im Nichtkommerziellen Rundfunk keinen Platz.

5. Information\, Aufklärung & Bildung

Kurz und knapp zuletzt: Auch Okto informiert, klärt auf und fördert
Bildung. Damit unterstützen wir eine informierte Öffentlichkeit und fördern
demokratische Entscheidungen.

Und was unterscheidet uns vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk?



Während der öffentlich-rechtliche Rundfunk einen klar
definierten gesellschaftlichen Auftrag hat, der gesetzlich geregelt ist,
entsteht unser „Public Value“ aus einer Basisbewegung direkt aus der
Zivilgesellschaft,was auch unser partizipativer Charakter unterstreicht.
Während der Anspruch eines „Public Value“ bei öffentlich-rechtlichen Sendern also
„von oben“ gewünscht ist, entsteht er bei uns natürlicherweise in der Gesellschaft selbst.

europamigrationkurzfilmIntegrationPerspektivenneue SendereiheMigrationsklischee

Das EU-geförderte Projekt stellt die Situation und den Alltag von Migrant*innen in Europa dar. In vier Kurzfilmen erzählen Migrant*innen unterschiedlicher Herkunft ihre Geschichten. Wer zuhört, wird das ein oder andere Migrationsklischee hinterfragen und neue Perspektiven gewinnen.

In der ersten Folge erzählen zwei junge Männer, was es bedeutet, schwarz zu sein, bei der Arbeit, auf der Straße, in Freundschaften. Außerdem wird das Thema Homosexualität zur Sprache gebracht : Was tun, wenn die Gesellschaft einen dazu zwingt, ein Vorbild an Emanzipation zu sein?

https://www.okto.tv/datei/tuti_trailer_sub_englisch.mov

Mo., 18.01.2021., 21:20-21:30 Uhr