geschichtemedienfernsehenGedenkenzeitgeschichteSigmund FreudFlorian MüllerGesellschaftHolocaustShoahsigmund freud museumfortunoff archivedaniela finziJulie Dawson

Am 8. November ab 20:00 Uhr erinnert das Community-TV mit einem ausführlichen Themenabend an die Novemberpogrome von 1938. Um 20:00 Uhr sind Daniela Finzi vom Sigmund Freud Museum und Julie Dawson vom Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien mit Moderator Florian Müller im Gespräch. Anschließend ist die Doku WE LIVED… IN THE NINTH DISTRICT vom Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies erstmals im TV zu sehen. Ab 21:00 Uhr zeigt OKTO ausgewählte, zum Thema passende Wiederholungen.

ROSA, MARIA, ADOLFINE UND PAULINE ist der Titel eines OKTO SCHWERPUNKTS. Die vier Frauen waren die Schwestern Sigmund Freuds. Sie alle haben die Shoah nicht überlebt. Die aktuelle Sonderausstellung DER FALL FREUD. DOKUMENTE DES UNRECHTS im Sigmund Freud Museum in der Wiener Berggasse widmet sich bis 5. April 2027 ihrer Geschichte. Die Kuratorin Daniela Finzi erzählt über die Ausstellung und Co-Kuratorin Johanna Frei gibt einen kurzen Einblick in die Schau. Die Zeithistorikerin Julie Dawson berichtet über die Dokumentation WE LIVED… IN THE NINTH DISTRICT, die sie wissenschaftlich betreut hat. Das rund 40-minütige Gespräch startet um 20:00 Uhr.

Um 20:40 Uhr wird die TV-Doku WE LIVED… IN THE NINTH DISTRICT des Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies, die bis vor kurzem im Schauraum Berggasse 19 des Sigmund Freud Museums zu sehen war, in einer adaptieren Version auf OKTO ausgestrahlt und ist danach in der OKTOTHEK abrufbar. Sie besteht aus Zeitzeuginnenberichten von Thea, Edith, Erika und Edith, die über die Zeit der Freud-Schwestern in Wien erzählen können, weil sie die Shoah überlebt haben.

Folgende Wiederholungen sind an diesem Abend noch zu sehen:
21:00 Uhr, JUKEBOX: Jordan Mechner im Gespräch
21:25 Uhr, SCHWERPUNKT: Die Kinder der Schweigenden, Dokumentarfilm von Fred Turnheim
23:05 Uhr, NA (JA) GENAU: In der KZ-Gedenkstätte Mauthausen
23:35 Uhr, SCHWERPUNKT: Man kann sie direkt sterben hören, Friedrich Forsthuber zur NS-Justiz
0:05 Uhr, EINGSCHENKT: Josef Finster. Eine Recherche
0:35 Uhr, EINGSCHENKT: Als „asozial“ gebrandmarkt

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Das MOMENTUM INSTITUT holt das wichtigste europäische Festival für digitale Gesellschaft, Politik, Technologie und Kultur am 2. und 3. Oktober 2026 erstmals nach Wien. Als offizieller Medienpartner überträgt OKTO ab 5. Oktober 2026 zahlreiche Veranstaltungen der RE:PUBLICA VIENNA 2026 in täglichen Timeslots zwischen 18:00 und 19:00 Uhr sowie ab 23:10 Uhr.

Speziell die Bühnen 1 und 2 des im KULTURHAUS BROTFABRIK in Wien Favoriten stattfindenden Events sind im Community-TV als Fernseh-Erstausstrahlung zu sehen und dann in der OKTOTHEK abrufbar. Als offizieller Medienpartner der RE:PUBLICA VIENNA 2026 übernimmt OKTO auch einen Teil der Aufzeichnungen der Veranstaltungen. OKTO-Moderatorin Katharina Obermayer wird am Tag 1 die erste Bühne und am Tag 2 die zweite Bühne moderieren.

Alle Infos zum Programms und zur Anmeldung des Events vor Ort finden Sie auf https://vienna.re-publica.com/de. Die Details zu den Übertragungen entnehmen Sie bitte tagesaktuell der OKTO-Website www.okto.tv.

OktoPolitiktalkmediendiskussionfernsehendorftvjudentumFS1GesellschaftTourismus

as Gemeinschaftsprojekt von Österreichs freien TV-Stationen FS1 (Salzburg), DORFTV (Linz) und OKTO (Wien) präsentiert nun die Themen des politischen Talk-Formats für die zweite Jahreshälfte 2026. Am 3. Oktober geht es um jüdisch sein nach dem 7. Oktober, am 7. November wird diskutiert, warum gewissen Themen für Schlagzeilen sorgen und andere nicht und am 5. Dezember stellt sich die Frage, wie viel Tourismus Österreich verträgt. Die Sendungen werden jeweils um 20:00 Uhr auf alle drei Kanälen ausgestrahlt und sind dann in den jeweiligen Mediatheken der freien TV-Sender und auf www.dasdreieck.at verfügbar.

Anlässlich des dritten Jahrestages des Terrorangriffs der Hamas auf Israel sprechen die Journalistin Alexia Weiss und Milli Li Rabonovici als Co-Präsidentin der JÜDISCHEN ÖSTERREICHISCHEN HOCHSCHÜLER:INNEN am 3. Oktober 2026 um 20:00 Uhr über JÜDISCH SEIN NACH DEM 7. OKTOBER. Mit den Moderatorinnen Anna Mayrhauser (DORFTV) und Katharina Obermayer (OKTO) geht es darum, wie der Terroranschlag und der nachfolgende Krieg in Gaza für zunehmenden und sich verändernden Antisemitismus gesorgt hat, wie sich das im Lebensalltag jüdischer Menschen widerspiegelt und wie es sich in medialen Debatten niederschlägt. Die Produktion von OKTO in Wien wurde durch einen Zuspieler von FS1 ergänzt, in dem die Antisemitismus-Forscherin Helga Embacher zu Wort kommt.

Dem Thema MEDIENTRIAGE: WARUM MANCHE GESCHICHTEN SCHLAGZEILEN MACHEN UND ANDERE IM STILLEN UNTERGEHEN widmet sich die Produktion von DORFTV in Linz, die am 7. November 2026 um 20:00 Uhr on Air geht. Die Moderator:innen Katja Ilnizki (FS1) und Anna Mayrhauser (DORFTV) stellen die Frage, warum gewisse Themen in Medien präsent sind und warum sie wieder aus den Schlagzeilen verschwinden und was das für die betroffenen Menschen bedeutet. Die Medienwissenschaftlerin Maria Pernegger wird dazu u.a. zu Gast sein. Der Zuspieler für diese Sendung kommt von OKTO aus Wien.

WENN TOURISMUS ZU VIEL WIRD: WIE VIEL TOURISMUS VERTRÄGT ÖSTERREICH? ist der Titel der Folge von DAS DREIECK, die am 5. Dezember 2026 um 20:00 Uhr aus dem Salzburger Studio von FS1 kommt. Katharina Obermayer (OKTO) und Katja Ilnizki (FS1) stellen in dieser Ausgabe die Fragen. Der Zuspieler kommt von DORFTV aus Linz.

DAS DREIECK ist das konstruktive Talkformat. Im gemeinsamen bundesweiten Diskussionsformat von OKTO (Wien), FS1 (Salzburg) und DORFTV (Oberösterreich) geht es nicht um Duelle und Elefantenrunden. Moderatorinnen der österreichischen Community-Fernsehsendersender diskutieren mit Expert:innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft konstruktiv, lösungsorientiert und hintergründig.

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In der Sendereihe MEIN JOB, MEIN ALLTAG porträtiert der DACHVERBAND BERUFLICHE INKLUSION – AUSTRIA (dabei-austria) Menschen mit Behinderungen sowie chronischen und psychischen Erkrankungen in ihrem Arbeitsleben. OKTO zeigt bestehende und zukünftige Folgen ab Donnerstag, 24. September 2026 um 20:00 Uhr in der Sendereihe HIGH FIVE.

Mohamed ist Koch im Hotel Indigo Vienna – Naschmarkt. Elif arbeitet bei Billa Plus in Feldbach. Manuel wird bei werkstart in Innsbruck zum Protagonisten eines Projekts, von dem er einst selbst profitiert hat. Lisa-Marie ist bei Primark in Graz an der Kassa und auf der Fläche tätig. Ihre Porträts zeigen unterschiedliche berufliche Wege, Kompetenzen und Erfahrungen – und machen gelebte Inklusion im Arbeitsalltag sichtbar.

Die Porträts zeigen: Berufliche Inklusion gelingt – mit engagierten Unternehmen, starken Beschäftigten und professioneller Unterstützung. Die Trägerorganisationen im Netzwerk Berufliche Assistenz (NEBA) und ergänzende Unterstützungsangebote schaffen dafür die notwendigen Rahmenbedingungen. Das stärkt Beschäftigte, Teams und Unternehmen. dabei-austria sucht übrigens weitere Beispiele aus der Praxis. Schicken Sie Ihre Erfahrungen also gerne an: office@dabei-austria.at.

Der DACHVERBAND BERUFLICHE INKLUSION – AUSTRIA (dabei-austria) vertritt 97 Mitgliedsorganisationen. Sein Ziel ist die Förderung von Inklusion und beruflicher Teilhabe von Menschen mit Behinderungen und ausgrenzungsgefährdeten Jugendlichen.

OktomedienfernsehensozialesGesundheitMOMENT.atGesellschaftManuel PannyEkrem Suljkanovic

Zum Welttag der Suzidprävention präsentiert OKTO den eigens produzierten TV-Kurzfilm EIN BRIEF, DER NIE GELESEN WIRD von Ekrem Suljkanovic und wiederholt die MOMENT.AT-Doku SUIZID BEI MÄNNERN: DER HOHE PREIS DER STILLE am Donnerstag, den 10. September 2026 ab 20:45 Uhr.

Im TV-Kurzfilm EIN BRIEF, DER NIE GELESEN WIRD (ca. 5 Minuten) am Donnerstag, den 10. September 2026 um 20:45 Uhr sitzt ein junger Mann an einen Tisch, nimmt Papier und Stift und schreibt einen Brief an seinen besten Freund. Er erinnert an eine gemeinsame Nacht, an Pläne, die nie eingelöst wurden, und an ein Versprechen, für das die Zeit nicht gereicht hat. Der eigens für OKTO produzierte Streifen von Ekrem Suljkanovic erzählt nach einer wahren Begebenheit aus der Perspektive der Hinterbliebenen eines Suizids von Schuldgefühlen und von Wut. Er beschäftigt sich mit der Frage, ob man etwas anders machen hätte können.

Am 10. September 2026 um 20:50 Uhr startet die MOMENT.AT-Doku SUIZID BEI MÄNNERN: DER HOHE PREIS DER STILLE gestaltet von Manuel Panny. Javier und Samuel haben einiges gemeinsam. Beide sind jung und wissen, wo sie im Leben hinwollen. Sie freuen sich auf das, was noch kommt. Und: Beide haben einen Suizidversuch hinter sich. Jeden Tag sterben im Schnitt drei Österreicher:innen durch Suizid. Drei Viertel aller Suizide werden von Männern begangen. Die Doku stellt die Frage, was die hohe Suizidrate von Männern mit der gesellschaftlichen Erwartung an Männer zu tun hat und was sich ändern muss, damit Männer rechtzeitig Hilfe suchen.