DokumentationfilmGesprächmedienfernsehenKatharina ObermayerGesundheitGesellschaftSchizophrenieLisa Isabella Grabner

Weil es schwer war, Menschen zu finden, die über ihre Erkrankung sprechen wollten, hat Lisa Isabella Grabner ihre eigene Geschichte zum Thema gemacht: MEINE KOMPLETT ANDERE WELT – DIAGNOSE: PARAONIDE SCHIZOPHRENIE ist ein einfühlsamer und mutiger Film. Mit OKTO-Moderatorin Katharina Obermayer spricht die Filmemacherin um 20:00 Uhr im Rahmen der Sendereihe OKTOFOKUS über Vorurteile, den Umgang mit der Krankheit und natürlich über den Dokumentarstreifen. Um 20:30 Uhr ist der 73-minütige Film dann in voller Länge zu sehen.

„Ich bin 21 als ich nach meiner ersten Psychose in der Klinik erwache. Die Diagnose: paranoide Schizophrenie. Ein für mich mit großer Scham behafteter Einriss. Heute, neun Jahre später, lebe ich in Wien, studiere, arbeite, liebe – und blicke zurück“, sagt die Absolventin der Filmakademie Wien und leidenschaftliche Editorin über ihr Projekt.

Und weiter: „Dieser intime dokumentarische Film erzählt von meinem Weg mit der Erkrankung, weil ich mich nicht mehr hinter meiner Scham verstecken möchte. Er zeigt meinen Kampf mit der Scham und Ängsten, mit Rückfällen und Selbstzweifeln – aber auch meine Kraft, nicht aufzugeben. Mit der Unterstützung von meiner Familie, guten Therapeut:innen, Medikamenten und Aufklärung. Reenactments und Animationen machen meine Innenwelt der Psychose sichtbar, Interviews mit Expertinnen erweitern den Blick.“

MEINE KOMPLETT ANDERE WELT – DIAGNOSE: PARAONIDE SCHIZOPHRENIE ist Film über das Leben mit einer psychischen Erkrankung – ein leiser, eindringlicher Blick auf Krankheit und Heilung jenseits von Klischees und Pathologie. Es geht um die Macht von Sprache, von Beziehung, von Wissen und um die Hoffnung, dass aus dem Bruch etwas Neues wachsen kann.

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Die Sendung ESC – WIRKLICH EIN EVENT FÜR ALLE? aus der Sendereihe DAS DREIECK am 11. April 2026 war bereits der Startschuss für die Berichterstattung des Community TV über den Eurovision Song Contest. In der Woche des großen Finales plant der stolze nationale Medienpartner des 70. ESC tägliche Berichte zur Prime Time. Bereits jetzt ist OKTO-Team unterwegs, um viele spannende Geschichten abseits der großen Bühne einzufangen.

Am Samstag, den 11. April 2026 um 20:00 Uhr hatten die Moderatorinnen Katja Ilnizki (FS1) und Katharina Obermayer (OKTO) im politischen Talk-Format DAS DREIECK Matthias Friedrich, Deputy Head of Event des ORF, und Ivana Veznikova, Moderatorin der inklusiven und preisgekrönten OKTO-Sendereihe PERSPEKTIVENWECHSEL, zu Gast. In der Co-Produktion mit FS1 in Salzburg und DORFTV in Linz wurde hier offen über die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen auf der Bühne, im Team und im Publikum gesprochen. Die Sendung ist in der OKTOTHEK abrufbar.

Von Montag, 11. bis Donnerstag, 14. Mai 2026, meldet sich OKTO täglich zur Prime Time mit dem Format ZWISCHEN DEN SONGS mit Berichten abseits der großen Bühne zu Wort. So besucht das OKTO-Team den Turquoise Carpet, die BUCHHANDLUNG LÖWENHERZ, das Eurovision Village und den Wiener Naschmarkt.

Am Freitag, den 15. Mai 2026 um 21:05 Uhr und damit am Tag vor dem großen Finale lädt die legendäre Musiksendung MULATSCHAG TV zu einem ESC Special, zu dem sie mehrere Länderdelegationen eingeladen hat. DARA aus Bulgarien und LELEK aus Kroatien haben bereits Ihr Kommen zugesagt. DARA wird ein Interview geben und LELEK hat einen Live-Gig zugesagt. Die Sendung wir in der Vorwoche aufgezeichnet.

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Mit drei Gesprächssendungen erzählt OKTO am 8. Mai 2026 ab 19:30 Uhr Geschichten von Menschen, die Opfer der NS-Justiz wurden. Von 1938 bis 1945 wurden allein am Wiener Straflandesgericht 1.200 Menschen hingerichtet. Im Rahmen einer TV-Premiere spricht OKTO-Moderatorin Katherina Obermayer mit Präsident Friedrich Forsthuber über die Gedenkstätte am Wiener Straflandesgericht. Zwei Sendungswiederholungen der Reihe eingSCHENKt beleuchten das Schicksal zweier Menschen, die vom NS-Regime als „asozial“ gebrandmarkt und verfolgt wurden.

MAN KANN SIE DIREKT STERBEN HÖREN ist der drastische Titel der Dauerausstellung im Vorraum der Gedenkstätte an die Verbrechen der NS-Justiz. Über die Gedenkstätte, die Dauerausstellung und seinen VEREIN JUSTIZGESCHICHTE UND RECHTSSTAAT spricht der Jurist, Strafrichter und Präsident des Landesgerichtes für Strafsachen Wien Friedrich Forsthuber im Rahmen von OKTOFOKUS am Freitag, den 8. Mai 2026 um 19:30 Uhr mit OKTO-Moderatorin Katharina Obermayer. Es geht um die Bedeutung des Erinnerns und um die Frage, warum es gerade heute wichtig ist, sich mit diesem Aspekt der Geschichte auseinanderzusetzen.

Der Sozialexperte Martin Schenk hat sich in zwei Folgen seiner Sendereihe eingSCHENKt mit Schicksalen aus der NS-Justiz auseinandergesetzt, die OKTO am Tag der Befreiung wiederholt: Am Freitag, den 8. Mai 2026 um 20:00 Uhr spricht Martin Schenk mit Meinrad Ziegler über JOSEF FINSTER. EINE RECHERCHE. Um 20:30 Uhr geht es mit Brigitte Halbmayr um ihr Buch BRÜCHIGES SCHWEIGEN: TOD IN RAVENSBRÜCK – AUF DEN SPUREN VON ANNA BURGER. In beiden Gesprächen geht es um das Schicksal von Menschen, die von der NS-Justiz als „asozial“ gebrandmarkt und ermordet wurden.

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Für die zweite Ausgabe der aktuellen Staffel von DAS DREIECK haben die Moderatorinnen Anna Mayrhauser (DORFTV) und Katharina Obermayer (OKTO) die vielfach ausgezeichnete Politikwissenschafterin und Demokratieforscherin Tamara Ehs und Johannes Meinhart vom Referat für Regionale Zukunftsgestaltung des Landes Oberösterreich eingeladen.

Viele Menschen fühlen sich angesichts weltweiter Krisen und erstarkender autoritärer Kräfte hilflos, möchten sich aber für die Demokratie engagieren. 
Was können wir also tun, um unsere Demokratie zu stärken? 
Welche Probleme hat unsere Demokratie in Österreich gerade?
 Was kann jede:r von uns selbst tun? 
Wie kommen wir raus aus unseren Bubbles? 
Was motiviert Menschen, sich in der Gemeindepolitik einzubringen?
 Was bringen Bürger:innenräte? Dazu hat FS1 eine Straßenumfrage in Salzburg zum Thema Demokratie und Bildung gestaltet.

DAS DREIECK ist das konstruktive Talkformat mit Expert*innen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft. Im gemeinsamen bundesweiten Diskussionsformat von OKTO (Wien), FS1 (Salzburg) und DORFTV (Oberösterreich) geht es nicht um Duelle und Elefantenrunden. Moderator:innen der österreichischen Community-Fernsehsendersender diskutieren mit Expert:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft – konstruktiv, lösungsorientiert und hintergründig.

Eine Produktion von DORFTV
Aufgezeichnet am 20. April 2026

DokumentationfilmmedienukrainefernsehentschernobylzeitgeschichteGesellschaftFotografie

Der Dokumentarstreifen ECHOS VON TSCHERNOBYL – DEN UNBEUGSAMEN GEWIDMET wählt eine ungewöhnliche Perspektive auf das Unerklärbare: Der 55-minütige Film erzählt die Geschichte von zwei Fotografen und einem Sounddesigner, die die Katastrophe von Tschernobyl unmittelbar miterlebt und dokumentiert haben. Die Handlung des Films ist von ihren Erzählungen und Fotografien getragen. Die Produktion dieser Hommage an mutige Medienarbeiter wurde auch für Regisseurin Lana Delaroche zur Herausforderung, wie sie im Gespräch mit dem Drehbuchautor und Dramaturg Robert Buchschwenter im OKTOSKOP-Gespräch berichtet.

Ursprünglich war Produktion auf Deutsch, Englisch und Russisch mit englischen Untertiteln als Film über den legendären ukrainischen Fotografen Igor Kostin konzipiert. Doch das Projekt nahm eine unerwartete Wendung, als Kostin am Abend vor Beginn der Dreharbeiten tödlich verunglückte. Als die Produktionsfirma ausstieg, zog die Filmemacherin das Projekt in sprichwörtlicher Eigenregie durch. Gedreht vor dem Krieg, erhält der Film heute eine neue Dringlichkeit: Einer der Protagonisten ist inzwischen verstorben, andere sind seit der Eskalation des Krieges nicht mehr erreichbar.

Entstanden ist ein intimes Zeitzeugnis über Fotografie als Beweis, über Nähe zum Unfassbaren und über Stimmen, die nicht verloren gehen dürfen. Der Film verbindet persönliche Erinnerungen, eindringliche Bilder und eine präzise Klanggestaltung; ergänzt durch Landschaften und Tierwelt der Zone als stille Gegenbewegung zur Zerstörung.

Lana Delaroche ist u.a. Regisseurin des Dokumentarfilms SUNDAY IN STRASBOURG über ukrainische Zwangsarbeiter:innen aus dem Donbass im so genannten „Dritten Reich“, der erfolgreich auf zahlreichen Festivals lief und u. a. im Metro Kinokulturhaus Wien gezeigt wurde. Bewusst stellt sie dieses filmische Dokument, das sie mit eigenen Mitteln produziert hat, dem gemeinnützigen Community TV zur Verfügung.