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In Memoriam Alfred Noll wiederholt OKTO am Donnerstag, den 19. März 2026 um 20:05 Uhr die Ausgabe von SALON NICHTGRAU IN DER CASALUNGA vom 6. September 2025 mit dem Titel 301 JAHRE IMMANUEL KANT - WAS ÜBRIG BLIEB und verneigt sich damit auch vor einem Unterstützer des Community TV.

Der 300. Geburtstag von Immanuel Kant (1724–1804) wurde weltweit gefeiert. Alfred J. Noll gab in diesem Salon mit fundiertem Fachwissen und Humor einen Überblick über das Werk von Immanuel Kant und spannt den Bogen zur Aktualität – von Kant’s Denken bis in die Gegenwart: Rationalität und Friedenssehnsucht.

Maria Kasznia begleitete den Abend mit Musik des 18. Jahrhunderts, das einige der bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte hervorbrachte, deren Werke sich durch Klarheit, Ausgewogenheit und eine perfekte Form auszeichnen. Diese Meisterwerke bilden bis heute das Fundament der westlichen Musiktradition und machen die Klassik zu einer der zentralen Epochen der Musikgeschichte.

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Anfang März gab es gleich zwei große Preisverleihungen mit queerer Relevanz: Joe Locke (Heartstopper) gewann einen Emmy, bei den GLAAD Awards wurden u.a. Stranger Things und Heated Rivalry ausgezeichnet. Außerdem bei GOQUEER: Österreich weitet Trans*-Rechte aus, die AfD Sachsen will das Selbstbestimmungsgesetz kippen – mit dem ungarischen Homopropaganda-Gesetz als Vorbild – und Ex-Bundespräsident Wulff tritt im Tagesspiegel für queere Menschen ein. Dazu drei Produktionen: In „Dreamers" entsteht im britischen Abschiebezentrum eine Liebesgeschichte zwischen zwei Migrantinnen. „Heated Rivalry" zeigt zwei Eishockey-Rivalen, die ihre queere Beziehung geheim halten müssen. Staffel 3 von „School Spirits" ist auf Paramount+ zu sehen.

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Am weltweiten Aktionstag für Rechte, Gleichstellung und gegen Diskriminierung von Frauen bietet OKTO ein junges, freches und informatives Programm: Der Community TV Sender wiederholt am 8. März 2026 von 20:00 bis 22:00 Uhr alle acht Folgen von BUSSI RIOT. Die Serie von 15-minütigen Magazinsendungen entstand im Wintersemester 2025/2026 des Studiengangs für Journalismus und Medienmanagement der FHWien der WKW.

Themen der Sendungen sind Frauen in Sport, Kultur, Religion, Politik, Justiz, Medienwelt, männerdominierten Berufen und der Medizin. Die achte und letzte Folge wagt mit „Feminismus der Zukunft“ einen experimentellen Ausblick. In allen Beiträgen kommen ausgewiesene Expertinnen zu Wort. Somit bietet das Magazin einen guten Überblick über aktuelle Themen der Rechte, Gleichstellung und Diskriminierung von Frauen.

Ganz im Jargon der Sendung sagt OKTO dem jungen Team der Redaktion nochmals „BUSSI BABA“ und dankt für den tollen Content für den Community-Sender, der in der OKTOTHEK dauerhaft erhalten bleibt!

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In dieser neuen Gesprächsreihe trifft der österreichische Journalist, Filmemacher und Moderator Fred Turnheim im traditionsreichen Republikanischen Club in Wien auf ausgewählte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. In ausführlichen, persönlichen Interviews stehen nicht aktuelle Schlagzeilen, sondern die individuellen Lebenswege der Gäste im Mittelpunkt. Die Sendereihe ist monatlich geplant, nach der Erstausstrahlung in der OKTOTHEK verfügbar und wird auf OKTO wiederholt.

In der ersten Folge der neuen Sendereihe LEBENSGESCHICHTEN am Freitag, den 20. Februar 2026 um 20:05 Uhr spricht Berîvan Aslan auf OKTO offen über ihren Weg von ihrer Kindheit in einer kurdischen Familie bis zu ihrer politischen Laufbahn in Österreich. Sie erzählt von Migration, Identität, Diskriminierungserfahrungen – aber auch von Mut, Bildung und politischem Engagement. Wie prägt es einen Menschen, zwischen Kulturen aufzuwachsen? Welche Widerstände formten ihren Charakter? Und was treibt sie bis heute an? Ein sehr persönliches Gespräch über Herkunft, Haltung und Verantwortung.

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Schwere Erkrankungen treffen selten nur den oder die Betroffene – meist sind auch Angehörige tief involviert. In dieser Folge von Sterben ist das Allerletzte spricht Dr. Sylvia Brathuhn mit Rainer Simader über genau diese Menschen: jene, die pflegen, begleiten, trösten – und dabei selbst oft still leiden. Viele von ihnen finden sich plötzlich in einer Rolle wieder, die sie sich nie ausgesucht haben. Getrieben von Liebe, Verantwortung, Erwartungen – und häufig ohne jede Vorbereitung – werden sie zu „Kümmerern“ und tragen gleichzeitig viel Kummer. Sie sind oft die stillen Anwälte der Erkrankten, ständig im Einsatz, selten mit Raum für eigene Pausen.

Dr. Brathuhn richtet einen liebevollen und tief empathischen Blick auf diese oft übersehenen Unterstützer:innen und wirft dabei wichtige Fragen auf: Warum ist Selbstfürsorge nicht egoistisch, sondern ein Akt der Verantwortung – auch gegenüber dem erkrankten Menschen? Was passiert mit dem gesamten Betreuungssystem, wenn die Bedürfnisse der Angehörigen systematisch übersehen werden? Und wie lässt sich in einer Situation voller Kontrollverlust und Hilflosigkeit ein inneres Gleichgewicht bewahren? Sie fragt auch, warum Angehörige meist nur in ihrer Funktion als „Kümmerer“ wahrgenommen werden – und nicht als Menschen, die selbst Schmerz und Überforderung erleben. Und sie lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: Was sollten wir bewundern an jenen, die trotz aller Belastung mit dem Auge der Liebe begleiten?

All das und noch viel mehr steht im Zentrum dieser berührenden Folge von Sterben ist das Allerletzte. Eine Einladung zum Hinschauen, Verstehen und Mitfühlen.