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WIEN BREITENSEE – Mit drei Gesprächssendungen erzählt OKTO am 8. Mai 2026 ab 19:30 Uhr Geschichten von Menschen, die Opfer der NS-Justiz wurden. Von 1938 bis 1945 wurden allein am Wiener Straflandesgericht 1.200 Menschen hingerichtet. Im Rahmen einer TV-Premiere spricht OKTO-Moderatorin Katherina Obermayer mit Präsident Friedrich Forsthuber über die Gedenkstätte am Wiener Straflandesgericht. Zwei Sendungswiederholungen der Reihe eingSCHENKt beleuchten das Schicksal zweier Menschen, die vom NS-Regime als „asozial“ gebrandmarkt und verfolgt wurden.

MAN KANN SIE DIREKT STERBEN HÖREN ist der drastische Titel der Dauerausstellung im Vorraum der Gedenkstätte an die Verbrechen der NS-Justiz. Über die Gedenkstätte, die Dauerausstellung und seinen VEREIN JUSTIZGESCHICHTE UND RECHTSSTAAT spricht der Jurist, Strafrichter und Präsident des Landesgerichtes für Strafsachen Wien Friedrich Forsthuber im Rahmen von OKTOFOKUS am Freitag, den 8. Mai 2026 um 19:30 Uhr mit OKTO-Moderatorin Katharina Obermayer. Es geht um die Bedeutung des Erinnerns und um die Frage, warum es gerade heute wichtig ist, sich mit diesem Aspekt der Geschichte auseinanderzusetzen.

Der Sozialexperte Martin Schenk hat sich in zwei Folgen seiner Sendereihe eingSCHENKt mit Schicksalen aus der NS-Justiz auseinandergesetzt, die OKTO am Tag der Befreiung wiederholt: Am Freitag, den 8. Mai 2026 um 20:00 Uhr spricht Martin Schenk mit Meinrad Ziegler über JOSEF FINSTER. EINE RECHERCHE. Um 20:30 Uhr geht es mit Brigitte Halbmayr um ihr Buch BRÜCHIGES SCHWEIGEN: TOD IN RAVENSBRÜCK – AUF DEN SPUREN VON ANNA BURGER. In beiden Gesprächen geht es um das Schicksal von Menschen, die von der NS-Justiz als „asozial“ gebrandmarkt und ermordet wurden.

Rückfragehinweis:
Mag. phil. Florian Müller, Kommunikation & Öffentlichkeitsarbeit
E fm@okto.tv | M +Cover 43 677 628 952 53

Über Okto

Als nichtkommerzieller TV-Sender ist Okto seit Herbst 2005 mediale Plattform für eine pluralistische Gesellschaft. Der Mitmachsender bietet interessierten Menschen und Communities die Möglichkeit, ihre Themen und Anliegen selbstbestimmt ins Fernsehen zu bringen. Okto vermittelt das entsprechende Know-how und stellt die technische Infrastruktur sowie die Programmplätze bereit. Mit seinen vielfältigen, immer wieder ungewöhnlichen und oft widerspenstigen Inhalten bietet das partizipative Medium seinen Zuseher*innen ein interessantes Komplementärangebot, in dem vieles Platz hat, was weder im öffentlich-rechtlichen noch im privat-kommerziellen Fernsehen zu sehen ist.

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