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Wienmenschenrechtefernsehenauszeichnung

50 Einreichungen, 17 Nominierungen, drei Preise, einer davon für Iovanca Gaspars "Dui Rroma" - so die aus Sicht des Wiener Mitmachsenders Okto höchst erfreulichen Fakten zum 47. Fernsehpreis der Erwachsenenbildung.

Die berührende und durch Okto untertitelte Dokumentation "Dui Rroma" feierte anlässlich des Internationalen Romatages 2014 im Wiener Community-TV Fernsehpremiere. Hugo Höllenreiner, ein Sinto aus Deutschland, der mehrere Konzentrationslager überlebte und Opfer Josef Mengeles war, erzählt darin seine Lebensgeschichte. Höllenreiners Gesprächspartner ist der in Pojejena (Rumänien) geborene und in Wien lebende Komponist Adrian Gaspar. Letzterer verarbeitet die Erzählungen seines Gegenübers in einem symphonischen Werk für Orchester, Chor und Bass: der 45-minütigen "Symphonia Romani - Bari Duk" ("großer Schmerz"). Hugo Höllenreiner ist wenige Tage vor der Verleihung des Fernsehpreises 81-jährig verstorben.

Der Fernsehpreis der Erwachsenenbildung wird alljährlich von der ARGE Bildungshäuser, dem Büchereiverband Österreichs, dem Volkshochschulverband und dem Wirtschaftsförderungsinstitut an erwachsenenbildnerisch besonders wertvolle TV-Produktionen vergeben. Okto durfte sich bereits zum fünften Mal in neun Jahren über die Auszeichnung freuen. Das Wiener Communityfernsehen war somit nicht nur der erste Sender abseits des ORF, der den Preis gewann, sondern ist auch das Privatfernsehen, das ihn bisher am häufigsten erhalten hat.

Die preisgekrönte Doku zum "Nachschauen": http://okto.tv/jukebox/14660/20150523

Rückfragen & Kontakt:

OKTO Community TV-GmbH MMag.a Barbara Seemann Tel.: +43 1 786 2442 -22 pr@okto.tv www.okto.tv

Über Okto

Als nichtkommerzieller TV-Sender ist Okto seit Herbst 2005 mediale Plattform für eine pluralistische Gesellschaft. Der Mitmachsender bietet interessierten Menschen und Communities die Möglichkeit, ihre Themen und Anliegen selbstbestimmt ins Fernsehen zu bringen. Okto vermittelt das entsprechende Know-how und stellt die technische Infrastruktur sowie die Programmplätze bereit. Mit seinen vielfältigen, immer wieder ungewöhnlichen und oft widerspenstigen Inhalten bietet das partizipative Medium seinen Zuseher*innen ein interessantes Komplementärangebot, in dem vieles Platz hat, was weder im öffentlich-rechtlichen noch im privat-kommerziellen Fernsehen zu sehen ist.

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