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Auftakt des Programmschwerpunkts zum DISABILITY PRIDE MONTH auf OKTO ist ein Studiogespräch mit der Redaktion von ANDERERSEITS am 5. Juli 2026 um 20:05 Uhr. Zwei eindrucksvollenTV-Dokus der inklusiven Redaktion kommen dann im Anschluss an das Gespräch bzw. am 12. Juli 2026 um 20:05 Uhr zur Fernseh-Erstausstrahlung. Die OKTO-Sendereihen NA (JA) GENAU, PERSPEKTIVENWECHSEL und die SENDUNG OHNE BARRIEREN sind im Juli ebenso zu sehen wie der Inklusivo Spaghetti Western 5 VOR 12. ES WIRD ZEIT am 26. Juli 2026 um 20:00 Uhr.

Am 5. Juli 2026 um 20:05 Uhr sind Ramona Arzberger und Luise Jäger aus der Redaktion ANDERERSEITS im Rahmen eines OKTOFOKUS bei Katharina Obermayer im Studio zu Gast. Sie erzählen, was die Redaktion ausmacht, warum sie aktuell nach 7.000 Abonnent:innen suchen und über ihre TV-Dokus, die in den letzten Jahren viel Beachtung gefunden haben. Im Anschluss an das halbstündige Gespräch ist die 40minütige Doku HAUPTSACHE, DU KRIEGST KEIN KIND zu sehen. Diese Recherche deckt auf, dass Menschen mit Behinderungen in Österreich und Deutschland manchmal immer noch sterilisiert werden, ohne dass sie das selbstbestimmt entschieden haben.

RETTE SICH, WER KANN ist der Titel der 40minütigen ANDERERSEITS-Doku, die am 12. Juli 2026 um 20:05 Uhr gezeigt wird. In der Nacht vom 14. Juli 2021 sind bei einer Flut im Ahrtal zwölf Bewohner:innen in einem Heim für Menschen mit Behinderungen gestorben. Die Redaktion von ANDERERSEITS spricht mit Betroffenen, Angehörigen, Expert:innen und Verantwortlichen. Hätte ihr Tod verhindert werden können? Wie gut funktionieren Katastrophenschutz-Maßnahmen für Menschen mit Behinderungen? Und hat sich das seit der Flut verändert?

NA (JA) GENAU am 3. Juli 2026 um 20:35 Uhr berichtet über die Pressekonferenz NIEMAND DARF SPRACHLOS BLEIBEN der Diakonie. Es geht um Rechtsanspruch auf Informationstechnologien und ein One Stop Shop Prinzip in diesem Zusammenhang. Außerdem war die intelligent-humorvolle Sendung bei der 10-Jahres-Feier von Media and More der KoMiT GmbH und bei der Aktion WER MUSS, SOLL KÖNNEN der Initiativgruppe Persönliche Assistenz JETZT am Wiener Schottentor.

Die SENDUNG OHNE BARRIEREN umfasst mittlerweile 134 Folgen. Am 28. Juli 2028 um 20.00 Uhr ist die Folge im Disability Pride Month zu sehen. Derzeit wird ein ergänzendes Stop-Motion-Format entwickelt, das neue künstlerische Zugänge zum Thema Inklusion eröffnet. Die Sendereihe PERSPEKTIVENWECHSEL geht in die verdiente Sommerpause, bleibt aber durch Wiederholungen der inspirierenden Gespräche von Moderatorin Ivana Vezinikova mit ihren Gästen präsent.

Krönender Abschluss des Schwerpunkts zum Disability Pride Month ist am 26. Juli 2026 um 20:05 Uhr der 60minütige Spielfilm 5 VOR 12. ES WIRD ZEIT. Der Film, der diesmal unter dem Motto 5 ALLE 12. L’ORA FATALE auch mit italienischen Untertiteln zu sehen ist, erzählt die ganze Wahrheit über den Wilden Westen. Es ist ein Italo Inklusivo Spaghetti Western mit Menschen mit (Lern-) Behinderungen in den Haupt- sowie Alf Poier, Hubsi Kramar und Stefano Bernadin in den Nebenrollen.

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Lebenshilfe Österreich und die Österreichischen Lotterien haben acht innovative Organisationen und Initiativen ausgezeichnet, die sich für eine inklusivere Gesellschaft und den Abbau von Barrieren für Menschen mit Behinderungen einsetzen.

Die Preisverleihung fand am 26. November 2024 im Kursalon Hübner in Wien statt und wurde von ORF-Moderatorin Miriam Labus moderiert. Aus über 130 Einreichungen wurden die Preisträger:innen von einer prominenten Jury ausgewählt.



Die Preisträger:innen in den verschiedenen Kategorien sind:



1. Technologie & Digitalisierung: Die Initiative „INNklusion“ der Universität Innsbruck verbindet Studierende und Menschen mit Behinderungen, um gemeinsam Assistenzlösungen zu entwickeln. Die entwickelten Lösungen sind samt Bauplänen online frei verfügbar.
2. Freizeit & Kultur: Der „Salon Stolz“ in Graz bietet eine inklusive Ausstellung über den Komponisten Robert Stolz, die auch für Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen zugänglich ist, etwa durch ertastbare Objekte und Gebärdensprache.
3. Gesundheit: Der Verein Rosalinda wurde für seine „barrierefreie Sexualpädagogik“ ausgezeichnet. Er fördert durch Workshops die sexuelle Aufklärung von Jugendlichen mit Behinderungen und nutzt Methoden wie Unterstützte Kommunikation.
4. Medien & Kommunikation: Die Okto-Fernsehreihe „Perspektivenwechsel“ zeigt Menschen mit Behinderungen als Interviewpartner:innen und Mitglieder des Produktionsteams. Die barrierefreie Sendung setzt ein starkes Zeichen für Inklusion im Medienbereich.
5. Sonderpreis Lebenshilfe: Das „Café Mia“ im Landeskrankenhaus Hohenems, das in Kooperation mit der Bäckerei Mangold betrieben wird, bietet sieben Menschen mit Behinderungen eine Arbeitsmöglichkeit und wird von ihnen weitgehend eigenständig geführt.
6. Arbeit & Wirtschaft: Das „Kleinstadtbiotop“ in Vöcklabruck ist ein inklusiver Begegnungsraum, in dem neun Menschen mit Behinderungen in lokalen Betrieben wie einer Pizzeria arbeiten und so zur sozialen Innovation beitragen.
7. Bildung: Das ERG Donaustadt und die Diakonie Bildung haben eine Inklusive Oberstufe an einer AHS etabliert, in der Schüler:innen mit intellektuellen Behinderungen gemeinsam mit anderen Schüler:innen unterrichtet werden.
8. Förderpreis: Das Medienprojekt „Our Bodies – Verein für feministischen Gesundheitsjournalismus“ erhielt den Förderpreis von 5.000 Euro, der von den Österreichischen Lotterien zur Verfügung gestellt wird. Es ist Österreichs erstes feministisch ausgerichtetes Gesundheitsmagazin, das speziell für Menschen mit Behinderungen Inhalte in leichter Sprache und Gebärdensprache anbietet.

https://www.lebenshilfe.at/inklusion/inklusionspreis/

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Die OKTO-Reihe rund um Barrierefreiheit und Inklusion überzeugt in der Kategorie „Diskussionssendungen und Talkformate.

„Es ist Zeit, den Blickwinkel zu wechseln: den Blick auf Behinderung, aber auch jenen auf inklusive Video- und Fernseh-Produktionen“, sind die Sendungsmacher*innen Ivana Veznikova, Antina Zlatkova und Thomas Lindermayer überzeugt. Mit viel Herzblut widmen sie sich in ihrer OKTO-Reihe Perspektivenwechsel den Themen Inklusion und Barrierefreiheit. Alle Folgen der Reihe sind untertitelt und in Gebärdensprache übersetzt, damit ein gemeinsames Schauen, Hören und Fühlen möglich wird.

Der Gebärdensprache ist auch gleich eine ganze Folge gewidmet. Die Aktivistin Alice Hu und der gehörlose Dolmetscher Georg Marsh geben darin Einblick in die Gehörlosen-Community. Wie sind die Gebärdensprachen entstanden? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede weisen sie auf? Und welche Stereotypen gibt es? Außerdem haben die Sendungsmacher*innen die Ausstellung Hands Up besucht und mit gehörlosen Guides und Besucher*innen gesprochen. Ebendiese Folge wurde am Fr., 17.9.2021, im Wiener RadioKulturhaus mit dem 53. Fernsehpreis der Erwachsenenbildung ausgezeichnet. Vergeben wird der Preis alljährlich von den zehn Verbänden der Konferenz der Erwachsenenbildung (KEBÖ) an erwachsenenbildnerisch besonders wertvolle TV-Produktionen.

„Wir freuen uns riesig. Die Grundidee dieser Sendung war und ist es, Behinderung nicht als etwas Besonderes, sondern als Teil menschlicher Vielfalt zu zeigen. Rund 15% der Bevölkerung haben eine Beeinträchtigung. Ihre Lebenssituationen wollen wir ins Bewusstsein rücken und zeigen, dass sie leben, lieben und leisten wie andere auch“, so die Sendungsmacher*innen Ivana Veznikova, Antina Zlatkova und Thomas Lindermayer.

„Mit dem diesjährigen Fernsehpreis der Erwachsenenbildung für Perspektivenwechsel und zwei zusätzlichen Nominierungen (für #Europa4me und NA (JA) GENAU, Anm.) im heurigen Klassement konnte OKTO wieder eindrucksvoll seine Bedeutung für die heimische Fernsehproduktion unter Beweis stellen“, freut sich auch OKTO-Geschäftsführer Christian Jungwirth. „Die Auszeichnung bestätigt uns in unserer Schwerpunktsetzung. Wir werden auch in Zukunft insbesondere unterrepräsentierte Themen und Gruppen in den Mittelpunkt unseres Programms rücken“, so der OKTO-Chef weiter.

Die Sendungsmacher*innen wollen den Preis ihrem 2019 verstorbenen Freund und Kollegen Martin Habacher widmen: „Er hat uns stets inspiriert. Ohne ihn hätte es unseren 'Perspektivenwechsel' nicht gegeben.“

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Bei zwei der drei nominierten OKTO-Produktionen handelt es sich um inklusive Sendereihen.

17 Produktionen nominierte eine Jury für den Fernsehpreis der Erwachsenenbildung, der bereits zum 53. Mal vergeben wird. Gleich drei davon stammen vom Wiener Communityfernsehen OKTO.

In der Kategorie "Diskussionssendungen und Talkformate" wurde die Produktion "Gebärdensprache" von Antina Zlatkova und Thomas Lindermayer aus der OKTO-Reihe "Perspektivenwechsel" nominiert. In selbiger Kategorie erhielt "Weg mit dem Plastik!" von Benedikt Weingartner aus der OKTO-Reihe "#Europa4me" eine Nominierung. Die dritte Nominierung für OKTO geht in der Kategorie "Fernsehfilm, inklusive Serien, Fiction, Doku-Fiction, Edutainment" an "NA (JA) GENAU beim Literaturpreis Ohrenschmaus" von Ernst Tradinik.

Hier geht's zur Pressemitteilung.