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Kommendes Wochenende gibt es drei gute Gründe für ein Patschenkino mit OKTO: Der filmische Essay WALKING ON SUNSET von George W. Arnhoff portraitiert am Samstag, den 21. März 2026 um 20:05 Uhr außergewöhnliche Menschen am berühmten Boulevard von Los Angeles. Ebenfalls am Samstag, den 21. März 2026 um 21:05 Uhr wird Regisseur Fritz Aigner selbst zum Protagonisten seiner THE MORGENSTERN & BOYD TRILOGY. Am Sonntag, den 22. März 2026 um 20:00 Uhr spielt die Sendereihe OKTOSKOP den bosnischen Film GYM als TV-Premiere und bringt ein Gespräch mit Regisseur Srđan Vuletić. Eine Gruppe von Männern versucht mit einem idiotischen Plan ihr Catering-Unternehmen zu retten, nachdem sich die Inhaber:innen getrennt haben.

WALKING ON SUNSET (OmU)
Der filmischer Essay von George W. Arnhoff (heute George W. Thomas) zeigt Menschen entlang des Sunset Boulevards in Los Angeles und deren individuelle Aura, unter ihnen verschiedene Künstler:innen, ein alternder Autor und Fernsehstar, eine Tänzerin oder eine Bondage-Artistin. Das Arthouse Movie erkundet die Stadt und die kalifornische Wüste bis zum Pazifik. 2005 war die Kino-Premiere im Wiener Filmcasino und im gleichen Jahr ging der Film auch in die USA, wo er am New York International Independent Film Festival nominiert wurde und einen Award für Best Supporting Actress erhielt. Die Presse-Kritiken waren trotz dem etwas ungewöhnlichen Genre positiv bis euphorisch. Englisch mit deutschen Untertiteln.

THE MORGENSTERN & BOYD TRILOGY (OmU)
Der bislang erfolglose Filmregisseur Fritz Aigner sorgt bei den Filmfestspielen von Venedig mit seinem Film THE MEADOW unerwartet für Aufsehen. Ein namhafter Produzent beauftragt ihn daraufhin, eine Fortsetzung zu drehen. Die Dreharbeiten geraten zu einem Fiasko. Als die gesamte Filmcrew gegen den zunehmenden Größenwahn ihres Regisseurs rebelliert, sieht dieser sich mit den Antagonisten seiner eigenen Fiktion konfrontiert: Morgenstern und Boyd. Sie ziehen ihn in eine Spirale aus sexuellen Obsessionen und Allmachtsfantasien, an deren Ende nur das Scheitern des Films oder gar der Tod selbst stehen kann. Deutsch mit deutschen Untertiteln.

GYM (OmU)
Der Film von Regisseur Srđan Vuletić spielt im heutigen Bosnien und Herzegowina und folgt dem Leben einer Gruppe von Männern, die für ein Catering arbeiten. Als sich die verheirateten Inhaber:innen trennen, gründet die Frau ihr eigenes Kuchengeschäft, während das Unternehmen ins Stocken gerät. Die Mitarbeiter machen sich Sorgen um den Verlust ihrer Arbeitsplätze und einer von ihnen denkt sich einen idiotischen Plan aus, um die Firma zu retten. Der Film zeigt meisterhaft all die Warnsignale auf, bevor es tatsächlich zu körperlicher Gewalt kommt, und wie die Gesellschaft darauf reagiert – oder eben nicht. Bosnisch mit deutschen Untertiteln.

filmmedienbosnien

Der Film "Gym" (Regie: Srđan Vuletić) spielt im heutigen Bosnien und Herzegowina und folgt dem Leben einer Gruppe von Männern, die für ein Catering-Unternehmen arbeiten. Als sich die verheirateten Inhaber trennen, gründet die Frau ihr eigenes Kuchengeschäft, während das Catering-Unternehmen ins Stocken gerät. Die Mitarbeiter machen sich Sorgen um den Verlust ihrer Arbeitsplätze, und einer von ihnen denkt sich einen idiotischen Plan aus, um die Firma zu retten. Der Film zeigt meisterhaft all die Warnsignale auf, bevor es tatsächlich zu körperlicher Gewalt kommt, und wie die Gesellschaft darauf reagiert – oder eben nicht. Im Rahmen von OKTOSKOP bringt OKTO ein Gespräch mit dem Regisseur und im Anschluss den Film

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Anfang März gab es gleich zwei große Preisverleihungen mit queerer Relevanz: Joe Locke (Heartstopper) gewann einen Emmy, bei den GLAAD Awards wurden u.a. Stranger Things und Heated Rivalry ausgezeichnet. Außerdem bei GOQUEER: Österreich weitet Trans*-Rechte aus, die AfD Sachsen will das Selbstbestimmungsgesetz kippen – mit dem ungarischen Homopropaganda-Gesetz als Vorbild – und Ex-Bundespräsident Wulff tritt im Tagesspiegel für queere Menschen ein. Dazu drei Produktionen: In „Dreamers" entsteht im britischen Abschiebezentrum eine Liebesgeschichte zwischen zwei Migrantinnen. „Heated Rivalry" zeigt zwei Eishockey-Rivalen, die ihre queere Beziehung geheim halten müssen. Staffel 3 von „School Spirits" ist auf Paramount+ zu sehen.

filmKRIEGAsyltribunal80. Jahrestag

„Weil ich ein Mensch bin!“ - Mit diesen Worten des Dachau-Überlebenden Abba Naor (97) endet der 100 Minuten lange Dokumentarfilm „DIE KINDER DER SCHWEIGENDEN“, den OKTO-TV am Montag, 5. Mai 2025 (dem 80. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen durch die US-Army) um 20:05 Uhr als Weltpremiere zeigt.

 

Ausgehend von einem Exklusivinterview mit Abba Naor – der seit Jahrzehnten als Zeitzeuge Schüler:innen in Bayern seine Geschichte erzählt, seine eigenen Kinder damit jedoch lange verschonte –, widmet sich der sehr persönliche Film von Fred Turnheim dem Erinnern und Schweigen der Überlebenden der Konzentrationslager.

 

Was bedeutet erinnern, wenn diejenigen, die vom unvorstellbaren Schrecken der NS-Konzentrations- und Vernichtungslager erzählen können, bald nicht mehr da sein werden? Wenn diejenigen, die die Entmenschlichung selbst er- und überlebt haben, das Geschehene nicht mehr bezeugen können? Wie sehr wurden „DIE KINDER DER SCHWEIGENDEN“ durch die Inhaftierung und/oder das Schweigen ihrer Eltern bis heute geprägt? Haben sie die Traumata ihrer Eltern als Kind wahrgenommen? 

 

In den 1.634 nationalsozialistischen Konzentrations- und Vernichtungslagern (inkl. der Außenlager) wurden um die 6 Millionen Jüdinnen:Juden ermordet. Ziel und Kern der wahnhaft antisemitischen nationalsozialistischen Ideologie war die von den Nazis als solche bezeichnete „Endlösung“ – die komplette Vernichtung der europäischen Jüdinnen:Juden. Sinti:zze und Rom:nja, politische Gefangene wie Kommunist:innen und Sozialdemokrat:innen, Homosexuelle, von den Nazis als „asozial“ Bezeichnete, Zeugen Jehovas, Kriminelle wurden ebenfalls in den Konzentrationslagern gefangen, zu unmenschlicher Arbeit gezwungen und ermordet. Vor allem Menschen mit Behinderung, aber auch Sinti:zze und Rom:nja verendeten zudem an grausamsten medizinischen Versuchen oder wurden Opfer von Zwangssterilisationen.

 

Nach dem Dokumentarfilm vertiefen um 21:45 Uhr unter der Gesprächsleitung des Dokumentarfilmers Fred Turnheim die Vorständin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus Hannah M. Lessing, die Historikerin Karin Moser und der Kinder- und Jugendpsychiater Ernst Berger die im Film aufgeworfenen Fragen nach den Erinnerungskulturen innerhalb der betroffenen Familien, warum geschwiegen wurde oder warum auch erzählt wurde. „DIE KINDER DER SCHWEIGENDEN“ ist eine Produktion der DOC-Film Vienna und wird von OKTO TV unterstützt.

 

Ab 22:45 Uhr wiederholt OKTO TV die Sendereihe „ASYL TRIBUNAL - Klage gegen die Republik“ aus dem Jahre 2022. Basierend auf realen Sachverhalten wird in einem symbolischen Tribunal verhandelt, wie wirksam Asylsuchende in Österreich zu ihrem Recht auf Asyl kommen. Die Klage und die Verteidigung werden in einem mehrtägigen Verfahren im öffentlichen Raum vorgetragen. Gemeinsam mit Richter:innen, Expert:innen und der Republik Österreich findet ein theatraler Gerichtsprozess statt, der sich mit aktuellen Problemlagen auseinandersetzt.

 

 

Die österreichische Gesetzgebung erschwert die Zusammenführung von Asylsuchenden mit Angehörigen zunehmend. Aus vielen Krisen- und Kriegsgebieten gibt es derzeit keine Möglichkeit, auf legalem Weg nach Österreich zu gelangen. Es finden illegale Pushbacks an Österreichs Außengrenzen statt. Zwar ist Österreich zur Einhaltung der Genfer Flüchtlingskonvention und der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) verpflichtet, doch die Republik Österreich steht aktuell unter dringendem Verdacht, wesentliche Grundrechte von Asylberechtigten zu missachten. Maßgebliche österreichische Asylrechtsbestimmungen scheinen die Europäische Grundrechtecharta und die EMRK umgehen zu wollen, indem sie Vorgänge rechtskonform erscheinen lassen, die eigentlich einen Rechtsbruch darstellen.

 

„ASYL TRIBUNAL“ ist ein öffentlicher, theatraler Gerichtsprozess, an dessen Ende ein Urteil gefällt und dieses gegenüber der Republik verkündet wird.

musikfilmkunstyoukifestivalkurzfilmeinternationalOberösterreichYouthMedia WorkshopsVorträge

Vom 19. bis zum 23. November zeigt das Festival YOUKI erneut Newcomer der Filmbranche, ambitionierte neue Musiker:innen, entwickelt medienpädagogische Angebote für Schulen und begeistert Kinder und Jugendliche für Kino und Film.
Schon seit 26 Jahren begeistert YOUKI Kunst- und Kulturinteressierte.

Das diesjährige Festival steht unter dem Motto: "Bubblegum". Der Trailer wurde dieses Jahr von Shadab Shayegan gestaltet, die schon lange mit Klängen experimentiert und im Trailer Klänge mit Bildern verbindet.

Wie auch letztes Jahr schon, zeigen wir von OKTalle Kurzfilme auch in unserem Programm - und zwar zur selben Zeit, wie das Festival. So verpasst du bestimmt nichts :)

Was ist das International Youth Media Festival?
YOUKI ist das größte internationale Jugend-Medien-Festival in Österreich und findet jährlich in Wels, Oberösterreich, statt. Das Festival, das 1998 ins Leben gerufen wurde, steht ganz im Zeichen der Jugend und richtet sich vor allem an junge Filmschaffende zwischen 10 und 26 Jahren aus der ganzen Welt. YOUKI bietet eine Plattform für junge Talente, die ihre filmischen Werke in einem professionellen Rahmen präsentieren möchten, und ermöglicht dabei den Austausch und die Vernetzung mit anderen Filmschaffenden und Branchenprofis.

Jedes Jahr werden zahlreiche Kurzfilme in verschiedenen Wettbewerbskategorien gezeigt. Die Filmbeiträge decken ein breites Spektrum an Genres, Themen und filmischen Stilen ab, was YOUKI besonders abwechslungsreich und inspirierend macht. Neben den Filmvorführungen bietet das Festival auch Workshops, Diskussionen, Vorträge und ein Rahmenprogramm, das den kreativen Austausch fördert. Die Workshops reichen von praktischen Filmtechniken bis hin zu theoretischen Auseinandersetzungen mit Medien und Filmkunst und bieten jungen Menschen die Möglichkeit, von erfahrenen Filmemacher:innen und Künstler:innen zu lernen.

Ein besonderes Merkmal von YOUKI ist sein Fokus auf Medienkompetenz und Medienbildung. Das Festival legt großen Wert darauf, junge Menschen in ihrem kreativen Ausdruck zu bestärken und ihre Fähigkeit zu fördern, Medien kritisch zu hinterfragen und selbstständig zu nutzen. YOUKI zeigt jungen Filmschaffenden, wie sie ihre eigenen Geschichten und Perspektiven in den Mittelpunkt stellen können und vermittelt das Handwerkszeug, um ihre filmischen Ideen umzusetzen.

Darüber hinaus trägt das Festival auch zur kulturellen Vielfalt und Offenheit in Oberösterreich bei, da es regelmäßig internationale Gäste anzieht und eine Plattform für interkulturelle Begegnungen bietet. Neben dem filmischen Wettbewerb gibt es ein buntes Abendprogramm, das von Konzerten und DJ-Sets bis zu künstlerischen Performances reicht und so eine lebendige, kreative Atmosphäre schafft.

YOUKI ist somit nicht nur ein Festival, sondern eine Plattform, die jungen Menschen eine Stimme gibt und sie dabei unterstützt, ihre eigenen Ideen und Geschichten zu entwickeln und zu teilen.

https://youki.at/de/