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Lebensgeschichten - Gespräche mit Fred Turnheim im Republikanischen Club - Liesl SPIRA-NITSCH

Liesl SPIRA-NITSCH wurde 1944 in Glasgow (Schottland) als Tochter jüdischer Flüchtlinge aus Österreich geboren. Ihr Vater Leopold Spira war 1934 Schutzbundkämpfer, im austrofaschistischen Ständestaat knapp ein Jahr in Wien als politischer Häftling inhaftiert. Nach dem Einmarsch Hitlers schloss er sich den internationalen Brigaden in Spanien an. Das Lager Gurs (Südfrankreich) konnte er noch mit dem letzten Transport nach Großbritannien verlassen. Die Mutter Eva (geb. Zerner) kam mit einem Kindertransport nach London. Ende 1946 kehrte die Familie nach Wien zurück. Liesl Spira-Nitsch absolvierte die Volksschule und das Gymnasium in Wien und arbeitete im sozialen Bereich. Seit 2024 engagiert sie sich im Zeitzeuginnen- und Zeitzeugenprogramm www.erinnern.at. Mit ihr sprach Fred TURNHEIM. Eine Aufzeichnung aus dem Republikanischen Club in Wien vom 21. April 2026.

Nächste Sendungen

11:00

Ewigkeitsgasse - Neuigkeiten aus dem Kunstraum #79: Kärntner Befindlichkeiten

1.) „wAFFENstillstand in friEDENsgefährdeten Zeiten“ ist eine Dauerausstellung von Veronika Tzekova mit wechselnden Exponaten, in denen Akteure, Figuren, Widersprüche – kurz die Absurditäten des Krieges schlechthin – thematisiert werden. Den „Krieg in der Sprache“ macht Tzekova durch verborgene Worte in Wörtern sichtbar. Noch bis Ende Juni 2026 sind mehr als 50 Arbeiten der Künstlerin im großen Schaufenster des Kulturraums Atelier 12 in Graz zu sehen. Die ambivalenten Momente einer bröckelnden Weltordnung finden in der Sprache ihren Niederschlag – zwischen Waffenstillstand und Wiederaufrüstung. 2.) Zum 40jährigen Jubiläum des „Club Carinthia“ hat Leopold Stollwitzer das Buch „Kärnten – Eine kritische Liebeserklärung. Zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung“ herausgegeben, das die Stimmung im Land erkunden soll. Über 40 Autorinnen und Autoren, von A (wie Peter Allmaier) bis Z (wie Lukas Zitz), haben Texte beigesteuert: Momentaufnahmen einer Kärntner Befindlichkeit, eines Zustandes oder auch eines Unverstehens. Sie sehen Auszüge aus der Lesung des Kärntner Schauspielers Juergen Maurer im Musilhaus Klagenfurt/Celovec.

12:00

Jukebox - Angekommen.

Angekommen. ist ein emotionaler Dokumentarfilm über gelebte Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Film erzählt, wie eine Stadt in Niederösterreich über Jahrzehnte hinweg immer wieder zu einem Ort des Ankommens wurde – von den Flüchtlingsbewegungen ab 1956 bis in die Gegenwart. Anhand von persönlichen Geschichten, Archivmaterial und stillen Alltagsbeobachtungen zeigt Angekommen., dass Integration dort entsteht, wo Menschen einander begegnen: in Schulen, Sprachkursen oder beim gemeinsamen Kochen. Ehrlich, nah und zukunftsgerichtet ist Angekommen. ein berührendes Porträt zivilgesellschaftlichen Engagements – und eine Einladung, Zugehörigkeit neu zu denken.

  • 1.) „wAFFENstillstand in friEDENsgefährdeten Zeiten“ ist eine Dauerausstellung von Veronika Tzekova mit wechselnden Exponaten, in denen Akteure, Figuren, Widersprüche – kurz die Absurditäten des Krieges schlechthin – thematisiert werden. Den „Krieg in der Sprache“ macht Tzekova durch verborgene Worte in Wörtern sichtbar. Noch bis Ende Juni 2026 sind mehr als 50 Arbeiten der Künstlerin im großen Schaufenster des Kulturraums Atelier 12 in Graz zu sehen. Die ambivalenten Momente einer bröckelnden Weltordnung finden in der Sprache ihren Niederschlag – zwischen Waffenstillstand und Wiederaufrüstung. 2.) Zum 40jährigen Jubiläum des „Club Carinthia“ hat Leopold Stollwitzer das Buch „Kärnten – Eine kritische Liebeserklärung. Zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung“ herausgegeben, das die Stimmung im Land erkunden soll. Über 40 Autorinnen und Autoren, von A (wie Peter Allmaier) bis Z (wie Lukas Zitz), haben Texte beigesteuert: Momentaufnahmen einer Kärntner Befindlichkeit, eines Zustandes oder auch eines Unverstehens. Sie sehen Auszüge aus der Lesung des Kärntner Schauspielers Juergen Maurer im Musilhaus Klagenfurt/Celovec.
  • Angekommen. ist ein emotionaler Dokumentarfilm über gelebte Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Der Film erzählt, wie eine Stadt in Niederösterreich über Jahrzehnte hinweg immer wieder zu einem Ort des Ankommens wurde – von den Flüchtlingsbewegungen ab 1956 bis in die Gegenwart. Anhand von persönlichen Geschichten, Archivmaterial und stillen Alltagsbeobachtungen zeigt Angekommen., dass Integration dort entsteht, wo Menschen einander begegnen: in Schulen, Sprachkursen oder beim gemeinsamen Kochen. Ehrlich, nah und zukunftsgerichtet ist Angekommen. ein berührendes Porträt zivilgesellschaftlichen Engagements – und eine Einladung, Zugehörigkeit neu zu denken.