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NA (JA) GENAU. - MellowYellow

NA (JA) GENAU ist bei einem MellowYellow - Tag in der Volksschule am Christine Nöstlinger Campus (1020 Wien), dabei. Das ist ein inklusives Kunstprojekt für Kinder und Jugendliche. Es verfolgt das Ziel, mit künstlerischen Methoden Diversität, Inklusion und künstlerische Offenheit als selbstverständliche Praxis in Österreichs Schulen zu etablieren. Die Künstler*innen vor Ort: Mario Matazzio, Georg Nógel, Thomas Richter und Vera Rosner. Redakteurin Antonia Bögner spricht mit Sophia Rubarth und Elisabeth Löffler. Redaktion, Kamera & Gestaltung: Ernst Tradinik - MENSCHEN & MEDIEN

Nächste Sendungen

17:00

Der Wal - Letzte erfreuliche Kulturnachrichten

Der Wal war im Letzten Erfreulichen Operntheater L. E. O. und hat eine Reise von Mdandaley nach Zell am See unternommen. Außerdem war er bei UDO in Weissenkirchen und berichtet von einem Konzert von Monti Beton von der Tschauener Bühne.

17:30

Kunstforum Revisited - Anneliese Schrenk - Scale & Skin

Anneliese Schrenk (1974 geboren, lebt und arbeitet in Wien) zeigt im Frühjahr 2025 eine Auswahl ihrer aktuellen Arbeiten im tresor im Bank Austria Kunstforum Wien. Seit vielen Jahren ist die Haut das zentrale Thema von Anneliese Schrenk. Als Arbeitsmaterial dient der Künstlerin unter anderem „Ausstoßhaut“ – Leder, das im Verarbeitungsprozess aufgrund verschiedenster „Defekte“ nicht weiterverwendet wird. Aufgespannt auf Keilrahmen tätowiert oder brennt die Künstlerin zarte Motive, die an anatomische Zeichnungen der frühen Neuzeit erinnern, in die Oberfläche. Die „Häute“ offenbaren Schönheit wie Grausamkeit gleichermaßen und zirkulieren um Themen wie Leben in der Überflussgesellschaft, Tierverwertungsindustrie, Körperkult und -wahrnehmung. Auch Eisen- und Stahlinstrumente, die beispielsweise im Schlachtprozess oder in der Nutztierhaltung verwendet werden, arrangiert Schrenk zu Skulpturen und Installationen, womit sie neue Bedeutungshorizonte voller Ambivalenz eröffnet – lust- wie schmerzvoll, manchmal poetisch und leise, manchmal durchdringend und fast brachial.

  • Der Wal war im Letzten Erfreulichen Operntheater L. E. O. und hat eine Reise von Mdandaley nach Zell am See unternommen. Außerdem war er bei UDO in Weissenkirchen und berichtet von einem Konzert von Monti Beton von der Tschauener Bühne.
  • Anneliese Schrenk (1974 geboren, lebt und arbeitet in Wien) zeigt im Frühjahr 2025 eine Auswahl ihrer aktuellen Arbeiten im tresor im Bank Austria Kunstforum Wien. Seit vielen Jahren ist die Haut das zentrale Thema von Anneliese Schrenk. Als Arbeitsmaterial dient der Künstlerin unter anderem „Ausstoßhaut“ – Leder, das im Verarbeitungsprozess aufgrund verschiedenster „Defekte“ nicht weiterverwendet wird. Aufgespannt auf Keilrahmen tätowiert oder brennt die Künstlerin zarte Motive, die an anatomische Zeichnungen der frühen Neuzeit erinnern, in die Oberfläche. Die „Häute“ offenbaren Schönheit wie Grausamkeit gleichermaßen und zirkulieren um Themen wie Leben in der Überflussgesellschaft, Tierverwertungsindustrie, Körperkult und -wahrnehmung. Auch Eisen- und Stahlinstrumente, die beispielsweise im Schlachtprozess oder in der Nutztierhaltung verwendet werden, arrangiert Schrenk zu Skulpturen und Installationen, womit sie neue Bedeutungshorizonte voller Ambivalenz eröffnet – lust- wie schmerzvoll, manchmal poetisch und leise, manchmal durchdringend und fast brachial.