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Perspektivenwechsel - „Gebärdenpoesie & Deaf Performance“ mit Anja Burghardt

Eine Sendung rund um Inklusion und Barrierefreiheit. Es ist Zeit, den Blickwinkel zu wechseln!

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17:15

Europäische Literaturtage - Fabelhafte Wirklichkeit

Der finnisch-kosovarische Schriftsteller Pajtim Statovci gilt als der Shootingstar der europäischen Literatur und wird international für seine eigenwillige Literatur gefeiert. Mit zwei Jahren zog er mit seinen albanischen Eltern nach Finnland, lebt und arbeitet heute in Helsinki. Moderatorin Rosie Goldsmith (London) spricht mit dem Autor auf Englisch. Sein Roman Meine Katze Jugoslawien handelt von Flucht und Einwanderung, von Krieg, Zugehörigkeit und Liebe und von einer Identitätssuche im Europa von heute. Das Fabelhafte und Surreale geschieht darin ganz selbstverständlich. Zwei Geschichten, eine Familie, die in 1990er Jahren aus dem Kosovo nach Finnland flüchtete. Da ist die Welt des jungen Studenten Bekim in Helsinki, der sich über Dating-Apps mit fremden Männern zu Sex verabredet. Seine Mutter wuchs im Jugoslawien der 1980er Jahre auf und wurde mit siebzehn mit einem Mann verheiratet, dem sie vor der Hochzeit nur ein einziges Mal begegnet war. Unterschiedlicher könnten die Lebenserfahrungen nicht sein. Entfremdet von seiner Familie verbringt Bekim die meiste Zeit allein in seiner Wohnung. Dann trifft er in einer Bar eine singende und sprechende Katze und beginnt eine Affäre mit ihr.

18:00

Stream - Netzwerk Gemeinwohljournalismus

Am 14. Jänner 2026 fand im Presseclub Concordia in Wien die Gründungsveranstaltung des Netzwerks für gemeinwohlorientierten Journalismus in Österreich statt. In einem gut besuchten Abend aus Vortrag und Diskussion wurde der Frage nachgegangen, welche Rolle gemeinwohlorientierter Journalismus heute spielt – und warum es ein eigenes Netzwerk dafür braucht. Den inhaltlichen Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Walter Strobl (Presseclub Concordia), der die juristischen Grundlagen sowie die rechtlichen Grenzen gemeinwohlorientierten Journalismus beleuchtete. Dabei ging es unter anderem um medienrechtliche Rahmenbedingungen, Verantwortung und Handlungsspielräume jenseits kommerzieller Logiken. Im anschließenden Panel diskutierten Lea Susemichel (an.schläge), Helge Fahrnberger (Kobuk) und Christian Jungwirth (Okto) über praktische Erfahrungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven gemeinwohlorientierter Medienarbeit. Im Zentrum standen Fragen der Finanzierung, Reichweite, redaktionellen Unabhängigkeit und Zusammenarbeit. Moderiert wurde die Diskussion von Luisa Niemann (VORLAUT Kollektiv). Der Abend machte deutlich: Gemeinwohlorientierter Journalismus ist ein wesentlicher Bestandteil einer demokratischen Öffentlichkeit – und braucht stabile Netzwerke, um langfristig wirksam zu sein.

  • Der finnisch-kosovarische Schriftsteller Pajtim Statovci gilt als der Shootingstar der europäischen Literatur und wird international für seine eigenwillige Literatur gefeiert. Mit zwei Jahren zog er mit seinen albanischen Eltern nach Finnland, lebt und arbeitet heute in Helsinki. Moderatorin Rosie Goldsmith (London) spricht mit dem Autor auf Englisch. Sein Roman Meine Katze Jugoslawien handelt von Flucht und Einwanderung, von Krieg, Zugehörigkeit und Liebe und von einer Identitätssuche im Europa von heute. Das Fabelhafte und Surreale geschieht darin ganz selbstverständlich. Zwei Geschichten, eine Familie, die in 1990er Jahren aus dem Kosovo nach Finnland flüchtete. Da ist die Welt des jungen Studenten Bekim in Helsinki, der sich über Dating-Apps mit fremden Männern zu Sex verabredet. Seine Mutter wuchs im Jugoslawien der 1980er Jahre auf und wurde mit siebzehn mit einem Mann verheiratet, dem sie vor der Hochzeit nur ein einziges Mal begegnet war. Unterschiedlicher könnten die Lebenserfahrungen nicht sein. Entfremdet von seiner Familie verbringt Bekim die meiste Zeit allein in seiner Wohnung. Dann trifft er in einer Bar eine singende und sprechende Katze und beginnt eine Affäre mit ihr.
  • Am 14. Jänner 2026 fand im Presseclub Concordia in Wien die Gründungsveranstaltung des Netzwerks für gemeinwohlorientierten Journalismus in Österreich statt. In einem gut besuchten Abend aus Vortrag und Diskussion wurde der Frage nachgegangen, welche Rolle gemeinwohlorientierter Journalismus heute spielt – und warum es ein eigenes Netzwerk dafür braucht. Den inhaltlichen Auftakt bildete ein Impulsvortrag von Walter Strobl (Presseclub Concordia), der die juristischen Grundlagen sowie die rechtlichen Grenzen gemeinwohlorientierten Journalismus beleuchtete. Dabei ging es unter anderem um medienrechtliche Rahmenbedingungen, Verantwortung und Handlungsspielräume jenseits kommerzieller Logiken. Im anschließenden Panel diskutierten Lea Susemichel (an.schläge), Helge Fahrnberger (Kobuk) und Christian Jungwirth (Okto) über praktische Erfahrungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven gemeinwohlorientierter Medienarbeit. Im Zentrum standen Fragen der Finanzierung, Reichweite, redaktionellen Unabhängigkeit und Zusammenarbeit. Moderiert wurde die Diskussion von Luisa Niemann (VORLAUT Kollektiv). Der Abend machte deutlich: Gemeinwohlorientierter Journalismus ist ein wesentlicher Bestandteil einer demokratischen Öffentlichkeit – und braucht stabile Netzwerke, um langfristig wirksam zu sein.