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Das polyglotte Musikprogramm der SARGFABRIK und das Wiener Community TV OKTO sind ein perfect match – und so geht eine erfolgreiche Kooperation in ein weiteres Jahr! Der SARGFABRIK KONZERT-STREAM von OKTO liefert bereits bis Juni mehr als ein Dutzend hochkarätige Konzerte vom KULTURHAUS direkt ins Wohnzimmer. Wenige Tage nach dem Event wird die Aufzeichnung jeweils ausgestrahlt und ausgewählte Programme sind dann auch in der OKTOTHEK abrufbar.

Den Auftakt der heurigen Übertragungen macht das Konzert von LUCID DUO vom 19. Februar 2026 am Samstag, den 28. Februar 2026 um 20:05 Uhr auf OKTO. Die Künstler:innen aus Bulgarien und Polen bauen mit ihren zwei Marimbas eine schimmernde, elektrische Traumlandschaft auf.

Weitere Highlights der Übertragungen: Der belarussisch-polnische YEGOR ZABELOV (17.03.2026) entfesselt auf seinem Instrument Klangwelten, die zwischen Minimal Music, Ambient-Trance und avantgardistischer Improvisation schweben. Das Repertoire der Portugiesin CRISTINA CLARA (28.04.2026) reicht mit modernen Arrangements und lebendigen Rhythmen von portugiesischem Fado über kapverdische Morna bis zum brasilianischen Choro. Das NAGHASH ENSEMBLE (27.05.2026) verbindet armenische Spiritualität mit moderner Klangkunst und formt daraus berührende Musik über Heimatlosigkeit, Entwurzelung und spirituelle Suche.

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PATIRI PATAU, die Wiener/Klosterneuburger Band um den Kabarettisten und Autor Homajon Sefat lustwandelt zwischen melancholischem Rock und „Anarcho-Folk“ (Der Standard). PATIRI PATAUs Zugang zur Pop-Musik ist eigenwillig, oftmals absurd und verschroben. „Absurd, nicht
albern.“ (The Gap).
Sie begeben sich in ihren Songs auf die Suche nach der Poesie in der scheinbaren Banalität des Alltags. Eine Liebeserklärung an all die menschlichen Unsicherheiten, die wir in uns tragen und zu dem formen was wir sind. Basierend auf persönlichen Erfahrungen, stark verklausuliert und gepaart mit Refrains zum Mitsingen.

Fotos von Christopher Glanzl

musikliveÖsterreichische Musiklivemusik

1 Jahr nach der offiziellen Trennung des legendären Kollektivs - bei der die Gruppe konsequent und legitim getrennte Wege ging - haben sich HALF DARLING 2021 wieder zusammengefunden. Offiziell gab es keine großen Gesten der Versöhnung, im Gegenteil: Die Differenzen sind drastischer und die Fronten verhärteter denn je. Allerdings hat die Band offiziell mit ihren berüchtigten "No Body-No Mind"-Vorträgen, ihren zweifelhaften GFCI-Referenzen und den veralteten Shuffle-Styles aufgehört, um von nun an als eher mittelmäßige Musikgruppe weiterzumachen. Zumindest war dies der letzte offizielle Vorstandsbeschluss. Konkrete Inhalte wurden noch nicht bekannt gegeben, keines der Gründungsmitglieder dürfte derzeit an dem Projekt beteiligt sein. Ein Anwaltsbüro steht für Fragen zur Verfügung. Ja und Nein, Half Darling ist kein Verbrechen.

foto credit: Rania Moslam

musikliveÖsterreichische Musik

Im Jahr 2016 gegründet, präsentierten DRAMAS gleich mit ihrem Album-Erstling Nothing Is Permanent (2018) ein starkes, emotionales Debüt und landeten mit mehreren Single-Auskopplungen daraus Indie-Airplay-Hits quer durch Europa. In der Folge machten sich Viktoria Winter und Mario Wienerroither – der nebenbei mit seinen Musicless Musicvideos auf YouTube Millionen Menschen weltweit begeistert und damit sogar offiziell BBC-Preisträger ist – auch als aufregende Live-Band einen Namen. So überzeugten DRAMAS auf zahlreichen Festivals oder u.a. als hochkarätiger Tour-Support für den britischen Shootingstar Cosmo Sheldrake.

Dass mit DRAMAS auch langfristig international zu rechnen ist, unterstrich das Duo mit zahlreichen erfolgreichen Singles, die sie während der letzten drei Jahre veröffentlicht haben. So sorgten unter anderem ihr druckvoller Dauerbrenner Bloodbath, ihre aktuellste Indie-Hymne blah blah oder der letztjährige New Wave-Hit Undercover Dreamer europaweit auf über hundert Radiostationen für Furore.

Angetrieben von der Faszination für unbewusste Gegensätze und Widerstände, verpacken Viktoria Winter und Mario Wienerroither auch auf ihrem selbstbetitelten zweiten Album (2021) erneut das Aufeinanderprallen verschiedener Welten, Perspektiven und Emotionen in reduzierte, tief bewegende Musik.

What's so heavy on this mind? fragten DRAMAS einst in einem Song und zelebrieren bis heute konsequent das Nebeneinander dieser Gegensätze auch musikalisch mit ihrem ganz eigenständigen Sound. Wienerroither lässt dabei mit scheinbarer Leichtigkeit stilistische Zutaten aus verschiedenen Genres, cineastische Klangwelten, Synthesizer-, Electro-, Drum- und Percussion-Sounds mit Winters unverkennbarer Stimme zu einem noch größeren Ganzen verschmelzen. Für 2023 ist das dritte DRAMAS-Album angekündigt.

Foto: Tim Cavidini