filmumweltklimamedienökologiefernsehenkinoMockumentary

Bereits am 2. April hat Österreich seine natürlichen Ressourcen für das gesamte Jahr 2026 aufgebraucht. Das Community TV nimmt dieses schwerwiegende Datum zum Anlass, das außergewöhnliche filmische Dokument SPARSCHWEIN in der Sendereihe OKTOSKOP auszustrahlen. Im Anschluss spricht der Drehbuchautor und Dramaturg Robert Buchschwenter mit dem Filmemacher Christoph Schwarz unter anderem über seine feine selbstironische Klinge und sein Spiel mit der Wahrheit. SPARSCHWEIN wurde 2024 mit dem HOFER KRITIKER PREIS ausgezeichnet und war auf zahlreichen internationalen Filmfestivals vertreten.

Synopsis: Filmemacher Christoph Schwarz tritt für das Fernsehformat STREIKJAHRE in einen Geldstreik. Als kapitalismuskritischer Einstieg in Klimaaktivismus und einmalige Gelegenheit kauft er sich heimlich um das Filmbudget ein langersehntes Wochenendhaus. Christoph rettet Lebensmittel aus der Tonne, baut in einem Wiener Kreisverkehr Erdäpfel und in einem Cabrio Kräuter an und blockiert Autobahnbaustellen. Das Problem, mit einem Geldstreik selbst Geld verdient zu haben, ist allerdings nicht so leicht loszuwerden.

Weitere Infos, Bildmaterial, Trailer, Presskit, Rezensionen und eine Liste der bisherigen Screenings finden sich auf der Website des Films: https://christophschwarz.net/portfolio/sparschwein/

klimainterviewBenedikt WeingartnerWissenschaftSigrid StaglEuropa im DiskursSozialökonomieSoziale ökologische TransformationWissenschaftlerin des Jahres 2024

Sigrid Stagl, Klimaökonomin und Professorin an der WU Wien am Department für Sozialökonomie, wurde als „Wissenschaftlerin des Jahres 2024“ ausgezeichnet.

Sie gilt als zentrale Stimme für Nachhaltigkeit und Klimaschutz in Österreich. Stagl setzt sich für die Integration von Klimaschutz in Wirtschafts- und Industriepolitik ein und fordert Maßnahmen wie CO2-Besteuerung, den Abbau klimaschädlicher Subventionen und Geschwindigkeitsbegrenzungen. Sie betont, dass Klimaschutz keine Ideologie, sondern Grundlage für langfristige Entwicklung ist, und engagiert sich in Initiativen wie „Scientists for Future“. Die Auszeichnung würdigt ihre unermüdliche Vermittlungsarbeit und ihren Fokus auf die Verbindung von Ökonomie und Umwelt.

Schon 2022 war sie bei Okto in der Sendung „Europa im Diskurs“ zu Gast. Die Sendung zum Nachanschauen findet ihr hier:

https://www.okto.tv/de/oktothek/episode/61c3089f829b4

Auch damals schon war die sogenannte "sozial-ökologische Transformation" Schlüsselthema der Sendung.
Stagl betont im Interview die Dringlichkeit eines grundlegenden Wandels zu nachhaltigen Lebens- und Produktionsweisen. Sie kritisiert das bestehende Wirtschaftssystem, das weiterhin auf Wachstum und Einkommenssteigerung ausgerichtet ist, und plädiert für Modelle, die Abfall, Luftverschmutzung und Treibhausgasemissionen reduzieren.
Immer wieder betont die Wissenschaftlerin, dass es nicht nur wichtig ist die Klimakrise als ein technisches, sondern viel mehr als ein soziales Problem zu betrachten. So müsse die Politik manches Mal auch unangenehmen Entscheidungen treffen und individuellen Komfort außer Acht lassen, um die Klimaziele erreichen zu können.

Auch müsse man endlich beginnen anders zu denken. Statt von einem Problem auszugehen, müsse man sich mit dem Ziel befassen und eruieren, wie man dieses erreicht – quasi ein lösungsorientierter, statt eines problemorientierten Ansatzes.
Die Politik müsse endlich anfangen, nur dann würde eine Bevölkerung laut Stagl auch endlich nachziehen. Denn soziales Handeln – und eine Veränderung individueller Verhaltensweisen - basiert ganz stark auf vorgegebenen Regeln.

Besonders herausfordernd sieht sie im Interview den Bereich Verkehr und Landwirtschaft. Der motorisierte Individualverkehr müsse zurückgehen, während öffentlicher Verkehr und Schienentransport ausgebaut werden sollten. Auch die Landnutzung müsse regionaler gestaltet werden, um nachhaltiger zu werden.

Schau dir gerne „Europa im Diskurs“ mit der Wissenschaftlerin des Jahres 2024 – Sigrid Stagl in unserer Oktothek an.

Demoklimapolitik klimaklimaschutzRad-DemoRadeln For FutureParents For Future

Die Erhöhung des Radverkehrsanteils am Modal Split ist ein wichtiger Teil der Verkehrswende und somit auch ein Beitrag zum Klimaschutz. Daher fordern die Initiativen „Radeln For Future“ und „Parents For Future“ den raschen Bau eines sicheren engmaschigen Radwegnetzes. Um diese Forderung zu untermauern, laden sie ab 6.8.2021 monatlich zu einer gemeinsamen Rad-Demo, die zu besonders vernachlässigten Abschnitten des Hauptradwegnetzes führt.

David Sonnenbaum, Initiator von „Radeln For Future“, schlägt den Bogen zur Klimapolitik.

„Manche Bezirke wehren sich vehement gegen sichere Radwege und eine klimafreundliche Infrastruktur. In der Klimakrise ist so ein Verhalten, genauso wie das Bauen von Autobahnen, höchst unverantwortlich. Wir wollen auf angstfreies Radeln nicht mehr verzichten. Familien und ältere Menschen haben ein Recht auf eine klimafreundliche und sichere Radinfrastruktur. Mit dieser Demo wollen wir ein starkes Zeichen dafür setzen“, so David Sonnenbaum.

Sammelpunkt ist ab 17:00 Uhr im 1. Hof des Alten AKH. Ab 17:30 radelt der Demonstrationszug in Begleitung der Polizei in gemütlichem Tempo Richtung Hernals und Ottakring. Anlässlich der jüngst am Johann-Nepomuk-Berger-Platz entfernten Radspur wird es ebendort eine Zwischenkundgebung mit kurzen Redebeiträgen geben. Danach führt die Route weiter zur Ringstraße und findet gegen 20:00 Uhr im Augarten ihr Ende.

#RADELNFORFUTURE

klimaernährungernährungstrendneuesendereihe

Das Problem der Nahrungsmittelproduktion in Städten ist zunehmend präsent, da die Nahrungsmittelproduktion in direktem Zusammenhang mit den Ursachen und Folgen des Klimawandels steht.

Wien. Ernährung: Zukunft! beleuchtet diverse innovative Lösungsansätze in der österreichischen Metropole.
In 3 Folgen werden neue Formen der Lebensmittelproduktion in der Stadt Wien, neue Lebensmittelalternativen wie auch neue Wege des Konsums vorgestellt.

Mi., 01.07., 20:50 - 21:15 Uhr

klimaklimaschutzklimakrisemachtsendlichklima-allianz

Die Klimakrise und besonders ihre Folgen spüren wir in Österreich bereits jetzt: mehr Hitzetote als Verkehrstote, massive Ernteausfälle in der Landwirtschaft aufgrund von Dürren und Extremwetter, Waldsterben durch Brände, Muren, Fluten uvm.

Als unabhängige Stimme fordert das Klimavolksbegehren daher das Recht auf Klimaschutz in der Verfassung, ein verbindliches CO2-Budget, Kostenwahrheit und eine ökosoziale Steuerreform, den vollständigen Abbau klimaschädigender Subventionen, eine flächendeckende Versorgung mit klimafreundlicher Mobilität und eine garantierte Finanzierung der Energiewende. Es sollen jetzt die Rahmenbedingungen geschaffen werden, die uns wie auch nachfolgenden Generationen ein lebenswertes Österreich sichern.

Unterschreiben dürfen alle österreichischen Staatsbürger*innen ab 16 Jahren. Das geht persönlich in jedem beliebigen Gemeinde- oder Bezirksamt unabhängig vom Wohnort oder online mittels Handy-Signatur oder Bürgerkarte.



Nähere Infos: klimavolksbegehren.at