OktoWienBerlinfernsehenMOMENT.atRe:publica

Die erste re:publica Vienna bringt vom 1.-3. Oktober 2026 das wichtigste europäische Festival für digitale Gesellschaft, Politik, Technologie und Kultur nach Österreich.

Die Veranstaltung wird vom Momentum Institut als lokalem Host mitorganisiert und -kuratiert.

Das Ziel ist es ein neues, dauerhaftes Leuchtturm-Event im deutschsprachigen Raum zu etablieren – mit klarer inhaltlicher Kante: demokratisch, progressiv, digital, feministisch und gesellschaftspolitisch relevant.

Gesprächspartner:innen:
Markus Beckedahl (re:publica Gründer)
Andreas Gebhard (re:publica Gründer)
Leonhard Dobusch (Wissenschaftlicher Leiter und Co-Gründer Momentum Institut, Experte für digitale Gesellschaften, Universitätsprofessor an der Universität Innsbruck)

Moderation:
Nina Spurny (Pressesprecherin Momentum Institut)

medienfernsehenGesellschaftMenschen

In dieser neuen Gesprächsreihe trifft der österreichische Journalist, Filmemacher und Moderator Fred Turnheim im traditionsreichen Republikanischen Club in Wien auf ausgewählte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. In ausführlichen, persönlichen Interviews stehen nicht aktuelle Schlagzeilen, sondern die individuellen Lebenswege der Gäste im Mittelpunkt. Die Sendereihe ist monatlich geplant, nach der Erstausstrahlung in der OKTOTHEK verfügbar und wird auf OKTO wiederholt.

In der ersten Folge der neuen Sendereihe LEBENSGESCHICHTEN am Freitag, den 20. Februar 2026 um 20:05 Uhr spricht Berîvan Aslan auf OKTO offen über ihren Weg von ihrer Kindheit in einer kurdischen Familie bis zu ihrer politischen Laufbahn in Österreich. Sie erzählt von Migration, Identität, Diskriminierungserfahrungen – aber auch von Mut, Bildung und politischem Engagement. Wie prägt es einen Menschen, zwischen Kulturen aufzuwachsen? Welche Widerstände formten ihren Charakter? Und was treibt sie bis heute an? Ein sehr persönliches Gespräch über Herkunft, Haltung und Verantwortung.

medienfernsehensozialesGesundheitGesellschaft

Schwere Erkrankungen treffen selten nur den oder die Betroffene – meist sind auch Angehörige tief involviert. In dieser Folge von Sterben ist das Allerletzte spricht Dr. Sylvia Brathuhn mit Rainer Simader über genau diese Menschen: jene, die pflegen, begleiten, trösten – und dabei selbst oft still leiden. Viele von ihnen finden sich plötzlich in einer Rolle wieder, die sie sich nie ausgesucht haben. Getrieben von Liebe, Verantwortung, Erwartungen – und häufig ohne jede Vorbereitung – werden sie zu „Kümmerern“ und tragen gleichzeitig viel Kummer. Sie sind oft die stillen Anwälte der Erkrankten, ständig im Einsatz, selten mit Raum für eigene Pausen.

Dr. Brathuhn richtet einen liebevollen und tief empathischen Blick auf diese oft übersehenen Unterstützer:innen und wirft dabei wichtige Fragen auf: Warum ist Selbstfürsorge nicht egoistisch, sondern ein Akt der Verantwortung – auch gegenüber dem erkrankten Menschen? Was passiert mit dem gesamten Betreuungssystem, wenn die Bedürfnisse der Angehörigen systematisch übersehen werden? Und wie lässt sich in einer Situation voller Kontrollverlust und Hilflosigkeit ein inneres Gleichgewicht bewahren? Sie fragt auch, warum Angehörige meist nur in ihrer Funktion als „Kümmerer“ wahrgenommen werden – und nicht als Menschen, die selbst Schmerz und Überforderung erleben. Und sie lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: Was sollten wir bewundern an jenen, die trotz aller Belastung mit dem Auge der Liebe begleiten?

All das und noch viel mehr steht im Zentrum dieser berührenden Folge von Sterben ist das Allerletzte. Eine Einladung zum Hinschauen, Verstehen und Mitfühlen.

medienfernsehensozialesWissenschaftHolocaust

In dieser Ausgabe spricht Martin Schenk mit Meinrad Ziegler über sein Buch "Josef Finster. Eine Recherche" (2026). Josef Finster (1900-1941) wurdein Linz geboren. Die Familie kam aus dem Salzkammergut. Seine Geschichte steht für die bis heute wenig beachteten Frauen und Männer, die als Tagelöhner in prekären Verhältnissen lebten. Das NS-Regime deportierte ihn, der in der Vergangenheit mindere Haftstrafen abgebüßt hatte, als „Berufsverbrecher“ in ein Konzentrationslager. Von dort kehrten nur wenige lebend zurück. Ihre Familien sowie die Nachkriegsgesellschaften vergaßen diese Opfer des Nationalsozialismus aus Scham und Eigennutz. Dieses Buch schildert, was seine Großnichte über ihn in Erfahrung bringen konnte.

medienfußballlateinamerikafernsehenSpanisch

Im einzigen spanischsprachigen Video-Podcast in Wien sprechen Ana Maria Garcia und Andres Peña mit Miguel Lindner, Präsident des Vereins FC Los Andes, über das Zusammenleben, Frauenfußball, ihre Projekten, aber auch über die kommende Fußball-WM. Wie stehen die Chancen für Österreich und wie gut ist Argentinien aufgestellt? Mittwoch, 4. Februar 2026 um 20:05 Uhr auf OKTO