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Oktofokus - MAN KANN SIE DIREKT STERBEN HÖREN

Zum Tag der Befreiung gedenkt OKTO den Opfern der NS-Justiz. Moderatorin Katharina Obermayer spricht mit Friedrich Forsthuber als Präsidenten des Wiener Straflandesgerichts über dei Dauerausstellung im Vorraum der Gedenkstätte an die Verbrechen der NS-Justiz und über sienen Verein Justizgeschichte und Rechtsstaat.

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00:05

eingSCHENKt - Josef Finster. Eine Recherche.

In dieser Ausgabe spricht Martin Schenk mit Meinrad Ziegler über sein Buch "Josef Finster. Eine Recherche" (2026). Josef Finster (1900-1941) wurdein Linz geboren. Die Familie kam aus dem Salzkammergut. Seine Geschichte steht für die bis heute wenig beachteten Frauen und Männer, die als Tagelöhner in prekären Verhältnissen lebten. Das NS-Regime deportierte ihn, der in der Vergangenheit mindere Haftstrafen abgebüßt hatte, als „Berufsverbrecher“ in ein Konzentrationslager. Von dort kehrten nur wenige lebend zurück. Ihre Familien sowie die Nachkriegsgesellschaften vergaßen diese Opfer des Nationalsozialismus aus Scham und Eigennutz. Dieses Buch schildert, was seine Großnichte über ihn in Erfahrung bringen konnte.

00:35

eingSCHENKt - Als „asozial“ gebrandmarkt

Im Gespräch mit Brigitte HALBMAYR, Sozialwissenschafterin. Tod in Ravensbrück – auf den Spuren von Anna Burger. Halbmayr geht dem Leben und dem frühen Tod einer im Nationalsozialismus als »asozial« gebrandmarkten Frau nach.

  • In dieser Ausgabe spricht Martin Schenk mit Meinrad Ziegler über sein Buch "Josef Finster. Eine Recherche" (2026). Josef Finster (1900-1941) wurdein Linz geboren. Die Familie kam aus dem Salzkammergut. Seine Geschichte steht für die bis heute wenig beachteten Frauen und Männer, die als Tagelöhner in prekären Verhältnissen lebten. Das NS-Regime deportierte ihn, der in der Vergangenheit mindere Haftstrafen abgebüßt hatte, als „Berufsverbrecher“ in ein Konzentrationslager. Von dort kehrten nur wenige lebend zurück. Ihre Familien sowie die Nachkriegsgesellschaften vergaßen diese Opfer des Nationalsozialismus aus Scham und Eigennutz. Dieses Buch schildert, was seine Großnichte über ihn in Erfahrung bringen konnte.
  • Im Gespräch mit Brigitte HALBMAYR, Sozialwissenschafterin. Tod in Ravensbrück – auf den Spuren von Anna Burger. Halbmayr geht dem Leben und dem frühen Tod einer im Nationalsozialismus als »asozial« gebrandmarkten Frau nach.