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Europa im Diskurs - Was wollen die Tech Bros wirklich?

Bei Donald Trumps zweiter Amtseinführung als Präsident saßen einige neue Gesichter in der ersten Reihe – die Tech Bros Elon Musk, Jeff Bezos und Mark Zuckerberg gehörten zu den Hauptakteuren aus dem Silicon Valley, die den wiedergewählten Präsidenten begrüßten. Seitdem hat diese kleine Gruppe extrem wohlhabender Tech-Unternehmer eine überdimensionale Rolle bei der Gestaltung der zukünftigen Ausrichtung der US-Kommunikationsnetze sowie ihrer militärischen Forschungs- und Entwicklungsprogramme gespielt. Tief verstrickt in den Wettlauf mit China um die Entwicklung von KI-Superintelligenz, erstreckt sich ihr Einfluss weit über die Grenzen der USA hinaus und betrifft Milliarden Menschen in Europa und weltweit. In dieser Debatte bringen wir einige der führenden europäischen Expertinnen für die Politik der Digitalisierung zusammen. Es diskutieren: Francesca Bria, italienische Innovationsökonomin und Expertin für Digitalpolitik Marietje Schaake, niederländische Politikerin, Internet- und Datenschutzexpertin Helga Nowotny, Professorin für Wissenschaftsforschung Beeban Kidron OBE, britische Filmemacherin und Politikerin Moderation: Misha Glenny, IWM Rektor Eine Kooperation von BURG, ERSTE Stiftung, Institut für die Wissenschaften vom Menschen (IWM) und DER STANDARD.

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Democracy Now!

Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.

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Jukebox - Im Gespräch - Jordan Mechner

Der Autor und Game-Designer Jordan Mechner berichtet in einem Studiogespräch mit dem Jetzt.at-Journalisten Ingo Hasewend über sein neu erschienenes Graphic Novel „Replay“. Er erzählt wie, seine jüdische Familie 1938 vor den Nationalsozialisten fliehen musste und wie zwei von Hitler gemalte Aquarelle dabei halfen, Visa zu erhalten – ein paradoxer Moment, in dem Kunst zum Rettungsanker wurde. Mechner beschreibt, wie offen in seiner Familie über Krieg, Flucht und Trauma gesprochen wurde, und wie die Memoiren seines Großvaters eine wichtige Quelle für sein Buch „Replay“ waren. Das Werk verknüpft die Geschichte seiner Vorfahren mit seiner eigenen Perspektive als Sohn und Enkel. Außerdem spricht er über die enge Verbindung zu Wien, die kulturelle Prägung durch die deutsche Sprache und die österreichische Musiktradition sowie über sein heutiges Leben in Frankreich. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist seine Karriere als Entwickler von „Prince of Persia“: Das erste Spiel entstand als Familienprojekt, spätere Versionen wurden mit großen Teams realisiert. Mechner erklärt, wie sich seine Beziehung zu der Marke im Laufe der Jahrzehnte verändert hat – vom sehr persönlichen Projekt hin zu einer gewissen Distanz – bleibt aber stolz auf die Entwicklung.

  • Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.
  • Der Autor und Game-Designer Jordan Mechner berichtet in einem Studiogespräch mit dem Jetzt.at-Journalisten Ingo Hasewend über sein neu erschienenes Graphic Novel „Replay“. Er erzählt wie, seine jüdische Familie 1938 vor den Nationalsozialisten fliehen musste und wie zwei von Hitler gemalte Aquarelle dabei halfen, Visa zu erhalten – ein paradoxer Moment, in dem Kunst zum Rettungsanker wurde. Mechner beschreibt, wie offen in seiner Familie über Krieg, Flucht und Trauma gesprochen wurde, und wie die Memoiren seines Großvaters eine wichtige Quelle für sein Buch „Replay“ waren. Das Werk verknüpft die Geschichte seiner Vorfahren mit seiner eigenen Perspektive als Sohn und Enkel. Außerdem spricht er über die enge Verbindung zu Wien, die kulturelle Prägung durch die deutsche Sprache und die österreichische Musiktradition sowie über sein heutiges Leben in Frankreich. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist seine Karriere als Entwickler von „Prince of Persia“: Das erste Spiel entstand als Familienprojekt, spätere Versionen wurden mit großen Teams realisiert. Mechner erklärt, wie sich seine Beziehung zu der Marke im Laufe der Jahrzehnte verändert hat – vom sehr persönlichen Projekt hin zu einer gewissen Distanz – bleibt aber stolz auf die Entwicklung.