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Europäische Literaturtage - Queer, fluid, posthuman

Elisabeth Klar und Kes Otter Lieffe erzählen in ihren Romanen von einer postapokalyptischen Welt. Auf unterschiedliche Weise machen sie queere Daseinsweisen zum Thema, posthumanes Leben ebenso wie zukünftige Lebensweisen. Es gibt uns von Elisabeth Klar spielt in der Zukunft. In einer verstrahlten Stadt leben Mischwesen und Mutan:innen. Zum Überleben brauchen diese posthumanen Lebenswese die Qualle Oberon und ein geweihtragendes Wesen. Für sie überlebensnotwendig sind Licht und ekstatische Feste. Als die Qualle Oberon im Liebesspiel stirbt, übernimmt das Schleimtierchen Müxerl ihre Aufgabe. Denn in dieser zukünftigen Stadt herrscht ein besonderes Gesetz: Was du zerstörst, musst du reparieren! Von wo wir kommen werden von Kes Otter Lieffe handelt in naher Zukunft. Nach den wirtschaftlichen Krisen der 2020er Jahre wurde die Demokratie durch ein autoritäres Regime abgelöst. Der Klimawandel ist unumkehrbar. Marginalisierte, queere und trans*Charaktere werden verbannt. Ein an Orwells 1984 erinnernder Überwachungsstaat kontrolliert Sprache und Ernährung und rekrutiert Sex*arbeiterinnen für das Luxusleben der Elite. Es bilden sich Widerstandsnester, eine queere Schwarmintelligenz entsteht.

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  • Im Gedenken an die Novemberpogrome präsentiert OKTO Fred Turnheims Dokumentarfilm „Die Kinder der Schweigenden“ in englischer Sprache. Unter den fünf interviewten Zeitzeug:innen ist auch Fred Turnheims Mutter Irene Turnheim (1907 – 2006). Somit ist das Dokument eine sehr persönliche, wenn auch journalistisch-professionelle Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte. Gewidmet ist der Film den Kindern und Enkelkindern der Überlebenden, die neben zahlreichen Expert:innen ausführlich zu Wort kommen.
  • Diese Studiodiskussion nach der Weltpremiere des Dokumentarfilms DIE KINDER DER SCHWEIGENDEN vertieft die im Film aufgeworfenen Fragen nach den Erinnerungskulturen innerhalb der betroffenen Familien, warum geschwiegen wurde oder warum auch erzählt wurde. Unter der Gesprächsleitung des Dokumentarfilmers Fred Turnheim diskutieren die Vorständin des Nationalfonds der Republik Österreich für Opfer des Nationalsozialismus Hannah M. Lessing, die Historikerin Karin Moser und der Kinder- und Jugendpsychiater Ernst Berger.