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Jukebox - Im Gespräch - Jordan Mechner

Der Autor und Game-Designer Jordan Mechner berichtet in einem Studiogespräch mit dem Jetzt.at-Journalisten Ingo Hasewend über sein neu erschienenes Graphic Novel „Replay“. Er erzählt wie, seine jüdische Familie 1938 vor den Nationalsozialisten fliehen musste und wie zwei von Hitler gemalte Aquarelle dabei halfen, Visa zu erhalten – ein paradoxer Moment, in dem Kunst zum Rettungsanker wurde. Mechner beschreibt, wie offen in seiner Familie über Krieg, Flucht und Trauma gesprochen wurde, und wie die Memoiren seines Großvaters eine wichtige Quelle für sein Buch „Replay“ waren. Das Werk verknüpft die Geschichte seiner Vorfahren mit seiner eigenen Perspektive als Sohn und Enkel. Außerdem spricht er über die enge Verbindung zu Wien, die kulturelle Prägung durch die deutsche Sprache und die österreichische Musiktradition sowie über sein heutiges Leben in Frankreich. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs ist seine Karriere als Entwickler von „Prince of Persia“: Das erste Spiel entstand als Familienprojekt, spätere Versionen wurden mit großen Teams realisiert. Mechner erklärt, wie sich seine Beziehung zu der Marke im Laufe der Jahrzehnte verändert hat – vom sehr persönlichen Projekt hin zu einer gewissen Distanz – bleibt aber stolz auf die Entwicklung.

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21:25

Oktofokus - Die Kinder der Schweigenden

Gewidmet ist Fred Turnheims Dokumentarfilm den Kindern und Enkelkindern der Überlebenden, die neben zahlreichen Expert:innen ausführlich zu Wort kommen. Unter den fünf interviewten Zeitzeug:innen ist auch Fred Turnheims Mutter Irene Turnheim (1907 – 2006). Somit ist das Dokument eine sehr persönliche, wenn auch journalistisch-professionelle Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte.

23:05

NA (JA) GENAU. - In der KZ - Gedenkstätte Mauthausen

Im Grunde war es so, dass wir einen Beitrag über eine inklusive Erinnerungslesung machen wollten und uns kurzfristig abgesagt wurde. Antonia Bögner wollte dann die KZ-Gedenkstätte Mauthausen besuchen. Wir fuhren hin und sprachen mit der pädagogischen Leiterin Gudrun Blohberger. Auf der Fahrt ahnten wir noch nicht, wie "schwer“ und wie „anders" dieser Dreh dies werden würde. Zumindest Ernst Tradinik ahnte dies noch nicht, weil er dachte, die Bilder von und über die Gedenkstätte KZ-Mauthausen u.a. schon so oft gesehen zu haben. Ein Irrtum, wie sich herausstellte. Und Antonia Bögner wollte natürlich unbedingt auch wissen, wie und warum denn nun wie mit den Menschen mit Behinderungen im Nationalsozialismus umgegangen wurde.

  • Gewidmet ist Fred Turnheims Dokumentarfilm den Kindern und Enkelkindern der Überlebenden, die neben zahlreichen Expert:innen ausführlich zu Wort kommen. Unter den fünf interviewten Zeitzeug:innen ist auch Fred Turnheims Mutter Irene Turnheim (1907 – 2006). Somit ist das Dokument eine sehr persönliche, wenn auch journalistisch-professionelle Aufarbeitung der eigenen Familiengeschichte.
  • Im Grunde war es so, dass wir einen Beitrag über eine inklusive Erinnerungslesung machen wollten und uns kurzfristig abgesagt wurde. Antonia Bögner wollte dann die KZ-Gedenkstätte Mauthausen besuchen. Wir fuhren hin und sprachen mit der pädagogischen Leiterin Gudrun Blohberger. Auf der Fahrt ahnten wir noch nicht, wie "schwer“ und wie „anders" dieser Dreh dies werden würde. Zumindest Ernst Tradinik ahnte dies noch nicht, weil er dachte, die Bilder von und über die Gedenkstätte KZ-Mauthausen u.a. schon so oft gesehen zu haben. Ein Irrtum, wie sich herausstellte. Und Antonia Bögner wollte natürlich unbedingt auch wissen, wie und warum denn nun wie mit den Menschen mit Behinderungen im Nationalsozialismus umgegangen wurde.