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Zündstoff - Leistungslüge - Was machen denn deine Eltern beruflich?

Wieviel du verdienst, bestimmt deinen gesellschaftlichen Wert - das ist die gesellschaftliche Norm, die wir in dieser Folge ZÜNDSTOFF gemeinsam in Brand setzen. Yasmin Maatouk spricht über ihre Erfahrungen als Kind einer Migra-Altenpflegerin und über die gesellschaftlichen Abwertungen, die sie und ihre Mutter erlebt haben. Gemeinsam mit Jean-Philippe Kindler analysiert sie, wie die Frage "Was machen deine Eltern beruflich?" den gesellschaftlichen Status eines Menschen abfragen soll - und warum die Frage so viel Scham und Bedrücktheit auslöst. In dieser Folge des MOMENT.at-Podcasts erfährt man, wie Yasmin erkannt hat, dass Systemerhalter:innen wie ihre Mutter die wahren Leistungsträger:innen unserer Gesellschaft sind. Außerdem wird beleuchtet, was es mit der Leistungslüge auf sich hat und welche Rolle sie im kapitalistischen System spielt. Mehr Journalismus mit Haltung von MOMENT.at: https://moment.at

Nächste Sendungen

16:00

Mr. Fetisch Austria - Nihad und Miko

Andreas Hofmarcher (Maisblau) spricht diesmal in seiner queeren Sendereihe mit Nihad, dem Mr. Bear Germany 2026 und Miko (Majestic Puppy 2025 & 2026) und ist dabei in Postweihnachtsstimmung.

16:30

Kunstforum Revisited - Anneliese Schrenk - Scale & Skin

Anneliese Schrenk (1974 geboren, lebt und arbeitet in Wien) zeigt im Frühjahr 2025 eine Auswahl ihrer aktuellen Arbeiten im tresor im Bank Austria Kunstforum Wien. Seit vielen Jahren ist die Haut das zentrale Thema von Anneliese Schrenk. Als Arbeitsmaterial dient der Künstlerin unter anderem „Ausstoßhaut“ – Leder, das im Verarbeitungsprozess aufgrund verschiedenster „Defekte“ nicht weiterverwendet wird. Aufgespannt auf Keilrahmen tätowiert oder brennt die Künstlerin zarte Motive, die an anatomische Zeichnungen der frühen Neuzeit erinnern, in die Oberfläche. Die „Häute“ offenbaren Schönheit wie Grausamkeit gleichermaßen und zirkulieren um Themen wie Leben in der Überflussgesellschaft, Tierverwertungsindustrie, Körperkult und -wahrnehmung. Auch Eisen- und Stahlinstrumente, die beispielsweise im Schlachtprozess oder in der Nutztierhaltung verwendet werden, arrangiert Schrenk zu Skulpturen und Installationen, womit sie neue Bedeutungshorizonte voller Ambivalenz eröffnet – lust- wie schmerzvoll, manchmal poetisch und leise, manchmal durchdringend und fast brachial.

  • Andreas Hofmarcher (Maisblau) spricht diesmal in seiner queeren Sendereihe mit Nihad, dem Mr. Bear Germany 2026 und Miko (Majestic Puppy 2025 & 2026) und ist dabei in Postweihnachtsstimmung.
  • Anneliese Schrenk (1974 geboren, lebt und arbeitet in Wien) zeigt im Frühjahr 2025 eine Auswahl ihrer aktuellen Arbeiten im tresor im Bank Austria Kunstforum Wien. Seit vielen Jahren ist die Haut das zentrale Thema von Anneliese Schrenk. Als Arbeitsmaterial dient der Künstlerin unter anderem „Ausstoßhaut“ – Leder, das im Verarbeitungsprozess aufgrund verschiedenster „Defekte“ nicht weiterverwendet wird. Aufgespannt auf Keilrahmen tätowiert oder brennt die Künstlerin zarte Motive, die an anatomische Zeichnungen der frühen Neuzeit erinnern, in die Oberfläche. Die „Häute“ offenbaren Schönheit wie Grausamkeit gleichermaßen und zirkulieren um Themen wie Leben in der Überflussgesellschaft, Tierverwertungsindustrie, Körperkult und -wahrnehmung. Auch Eisen- und Stahlinstrumente, die beispielsweise im Schlachtprozess oder in der Nutztierhaltung verwendet werden, arrangiert Schrenk zu Skulpturen und Installationen, womit sie neue Bedeutungshorizonte voller Ambivalenz eröffnet – lust- wie schmerzvoll, manchmal poetisch und leise, manchmal durchdringend und fast brachial.