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Wien. Ernährung: Zukunft! - Von Pilzen, Insekten und Schnecken

Welche alternativen Konzepte der Lebensmittelproduktion gibt es in Wien und welche Vorteile bringen sie? Diesen Fragen widmet sich die Serie "Wien. Ernährung: Zukunft!" in ihrer ersten Ausgabe. "Die Austernpilze von heute wachsen auf dem Kaffeesatz von gestern" – auf Basis der Kreislaufwirtschaft züchtet das Unternehmen "Hut & Stiel" seit 2015 Speisepilze. Die Firma "Zirp" wiederum hat sich auf Insekten als Nahrungsmittel spezialisiert und zeigt auf, dass diese nicht nur hochwertiges Protein liefern, sondern entgegen vieler Vorurteile auch richtig gut schmecken. Warum Schnecken ein Lebensmittel der Zukunft mit langer Tradition sind, erklärt schließlich Andreas Gugumuck, Gründer der Wiener Schneckenmanufaktur.

Nächste Sendungen

23:10

Sendung ohne Barrieren - Mobilitätsbegleitung und -training von Jugend am Werk

Das Ziel der Mobilitätsbegleitung von Jugend am Werk ist es, dass Teilnehmer:innen die Strecke zwischen Tagesstruktur und Wohnort je nach Entfernung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder zu Fuß gehen können. Neben der dauerhaften Mobilitätsbegleitung werden auch zeitlich befristete Mobilitätstrainings angeboten, bei denen die Teilnehmer:innen lernen, die Strecke zwischen Tagesstruktur und Wohnort selbstständig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren oder zu Fuß zu gehen.

23:15

Europäische Literaturtage - Worte und Töne

Der zweite Abend von Worte und Töne vereint Romane von Hannah Bervoets und Gabriela Wiener, die Musik von Adefris-Riahi-Kranzelbinder und die Sprechkunst von Michou Friesz. Hannah Bervoets Roman Dieser Beitrag wurde entfernt erzählt von den Abgründen des Internets. Kayleigh, die Protagonistin des Romans, arbeitet als Content-Moderatorin in einem Medienkonzern. Sie muss mindestens 500 Beiträge pro Tag beurteilen, bei maximal sieben Minuten Pause. Beim Gang aufs Klo läuft die Stoppuhr. Sie verdient gut und behandelt die verstörenden Bilder mit professioneller Distanz. Dann brechen plötzlich Kolleg:Innen zusammen oder beginnen Verschwörungstheorien anzuhängen. In ihrem Roman Unentdeckt stößt Gabriela Wiener auf Dokumente über ihren Ururgroßvater Charles Wiener. Jener erbeutete im 19. Jahrhundert Grabbeigaben und schaffte sie von den Anden nach Europa. Der österreichische Forscher machte Karriere in Paris, umrankt von der Legende über den bescheidenen Deutschlehrer, der über Nacht zu Indiana Jones wird. Bedenkenlos ließ er Frau und Kind zurück. Ausgehend von ihrem Nachnamen Wiener wird sie zur Chronistin von Kolonialverbrechen und versucht sich selbst besser zu verstehen. OKTO überträgt ausgewählte Abende der Europäischen Literaturtage aus dem Klangraum Minoritenkirche Krems.

  • Das Ziel der Mobilitätsbegleitung von Jugend am Werk ist es, dass Teilnehmer:innen die Strecke zwischen Tagesstruktur und Wohnort je nach Entfernung mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren oder zu Fuß gehen können. Neben der dauerhaften Mobilitätsbegleitung werden auch zeitlich befristete Mobilitätstrainings angeboten, bei denen die Teilnehmer:innen lernen, die Strecke zwischen Tagesstruktur und Wohnort selbstständig mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren oder zu Fuß zu gehen.
  • Der zweite Abend von Worte und Töne vereint Romane von Hannah Bervoets und Gabriela Wiener, die Musik von Adefris-Riahi-Kranzelbinder und die Sprechkunst von Michou Friesz. Hannah Bervoets Roman Dieser Beitrag wurde entfernt erzählt von den Abgründen des Internets. Kayleigh, die Protagonistin des Romans, arbeitet als Content-Moderatorin in einem Medienkonzern. Sie muss mindestens 500 Beiträge pro Tag beurteilen, bei maximal sieben Minuten Pause. Beim Gang aufs Klo läuft die Stoppuhr. Sie verdient gut und behandelt die verstörenden Bilder mit professioneller Distanz. Dann brechen plötzlich Kolleg:Innen zusammen oder beginnen Verschwörungstheorien anzuhängen. In ihrem Roman Unentdeckt stößt Gabriela Wiener auf Dokumente über ihren Ururgroßvater Charles Wiener. Jener erbeutete im 19. Jahrhundert Grabbeigaben und schaffte sie von den Anden nach Europa. Der österreichische Forscher machte Karriere in Paris, umrankt von der Legende über den bescheidenen Deutschlehrer, der über Nacht zu Indiana Jones wird. Bedenkenlos ließ er Frau und Kind zurück. Ausgehend von ihrem Nachnamen Wiener wird sie zur Chronistin von Kolonialverbrechen und versucht sich selbst besser zu verstehen. OKTO überträgt ausgewählte Abende der Europäischen Literaturtage aus dem Klangraum Minoritenkirche Krems.