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MOMENT.at - DOKU: Suizid bei Männern: Der hohe Preis der Stille

Javier und Samuel haben einiges gemeinsam. Beide sind jung und wissen, wo sie im Leben hinwollen. Sie freuen sich auf das, was noch kommt. Und: Beide haben einen Suizidversuch hinter sich. Jeden Tag sterben im Schnitt drei Österreicher:innen durch Suizid. Das sind dreimal so viele Menschen, wie durch Verkehrsunfälle. Über Verkehrssicherheit lernen wir bereits im Kindergarten. Aber über Suizidprävention? Drei Viertel aller Suizide werden von Männern begangen. Dieses Geschlechterverhältnis hat sich nicht verändert, seit die Zahlen zum ersten Mal erhoben wurden. Gemeinsam mit Javier, Samuel und zahlreichen Expert:innen wirft die Doku von MOMENT.AT gestaltet von Sebastian Panny ein Licht auf die Frage, was die hohe Suizidrate von Männern mit der gesellschaftlichen Erwartung an Männer zu tun hat und was sich ändern muss, damit Männer rechtzeitig Hilfe suchen.

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STERBEN IST DAS ALLERLETZTE - STERBEN IST DAS ALLERLETZTE: Trauer überleben

“Du bist ja noch jung, du wirst schon noch jemanden finden!" – diesen und ähnliche Sätze hat Jaqueline Scheiber immer wieder gehört, als sie in jungen Jahren ihren Partner verloren hat. Zusammen mit ihren Mitstreiterinnen vom Young Widowers Dinner Club, den sie mitbegründet hatte, formulierte sie diese und ähnliche Phrasen kurzerhand zu einem Bullshit-Bingo der Trauer um. Überhaupt hat die Sozialarbeiterin, Content Createrin und Autorin ihren ganz individuellen Weg gefunden mit den Themen Trauer und Verlust umzugehen und ist damit nicht nur auf Zustimmung gestoßen. Im Gespräch mit Rainer Simader, dem Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich, redet Jaqueline Scheiber ganz offen darüber, wie man in jungen Jahren tragische Verluste bewältigt, ob es einen Unterschied zu älteren Trauernden gibt und warum der Vergleich mit Liebeskummer gar nicht hilfreich ist.

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Oktoskop - Sparschwein

Filmemacher Christoph Schwarz tritt für das Fernsehformat „Streikjahre“ in einen Geldstreik. Als kapitalismuskritischer Einstieg in Klimaaktivismus und einmalige Gelegenheit, sich heimlich um das Filmbudget ein langersehntes Wochenendhaus zu kaufen. Christoph rettet Lebensmittel aus der Tonne, baut am Kreisverkehr Erdäpfel und in einem Cabrio Kräuter an, blockiert Autobahnbaustellen. Das Problem, mit einem Geldstreik selbst Geld verdient zu haben, ist allerdings nicht so leicht los zu werden.

  • “Du bist ja noch jung, du wirst schon noch jemanden finden!" – diesen und ähnliche Sätze hat Jaqueline Scheiber immer wieder gehört, als sie in jungen Jahren ihren Partner verloren hat. Zusammen mit ihren Mitstreiterinnen vom Young Widowers Dinner Club, den sie mitbegründet hatte, formulierte sie diese und ähnliche Phrasen kurzerhand zu einem Bullshit-Bingo der Trauer um. Überhaupt hat die Sozialarbeiterin, Content Createrin und Autorin ihren ganz individuellen Weg gefunden mit den Themen Trauer und Verlust umzugehen und ist damit nicht nur auf Zustimmung gestoßen. Im Gespräch mit Rainer Simader, dem Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich, redet Jaqueline Scheiber ganz offen darüber, wie man in jungen Jahren tragische Verluste bewältigt, ob es einen Unterschied zu älteren Trauernden gibt und warum der Vergleich mit Liebeskummer gar nicht hilfreich ist.
  • Filmemacher Christoph Schwarz tritt für das Fernsehformat „Streikjahre“ in einen Geldstreik. Als kapitalismuskritischer Einstieg in Klimaaktivismus und einmalige Gelegenheit, sich heimlich um das Filmbudget ein langersehntes Wochenendhaus zu kaufen. Christoph rettet Lebensmittel aus der Tonne, baut am Kreisverkehr Erdäpfel und in einem Cabrio Kräuter an, blockiert Autobahnbaustellen. Das Problem, mit einem Geldstreik selbst Geld verdient zu haben, ist allerdings nicht so leicht los zu werden.