Derzeit auf Okto

NA (JA) GENAU. - In der KZ - Gedenkstätte Mauthausen

Im Grunde war es so, dass wir einen Beitrag über eine inklusive Erinnerungslesung machen wollten und uns kurzfristig abgesagt wurde. Antonia Bögner wollte dann die KZ-Gedenkstätte Mauthausen besuchen. Wir fuhren hin und sprachen mit der pädagogischen Leiterin Gudrun Blohberger. Auf der Fahrt ahnten wir noch nicht, wie "schwer“ und wie „anders" dieser Dreh dies werden würde. Zumindest Ernst Tradinik ahnte dies noch nicht, weil er dachte, die Bilder von und über die Gedenkstätte KZ-Mauthausen u.a. schon so oft gesehen zu haben. Ein Irrtum, wie sich herausstellte. Und Antonia Bögner wollte natürlich unbedingt auch wissen, wie und warum denn nun wie mit den Menschen mit Behinderungen im Nationalsozialismus umgegangen wurde.

Nächste Sendungen

23:35

Oktofokus - MAN KANN SIE DIREKT STERBEN HÖREN

Zum Tag der Befreiung gedenkt OKTO den Opfern der NS-Justiz. Moderatorin Katharina Obermayer spricht mit Friedrich Forsthuber als Präsidenten des Wiener Straflandesgerichts über dei Dauerausstellung im Vorraum der Gedenkstätte an die Verbrechen der NS-Justiz und über sienen Verein Justizgeschichte und Rechtsstaat.

00:05

eingSCHENKt - Josef Finster. Eine Recherche.

In dieser Ausgabe spricht Martin Schenk mit Meinrad Ziegler über sein Buch "Josef Finster. Eine Recherche" (2026). Josef Finster (1900-1941) wurdein Linz geboren. Die Familie kam aus dem Salzkammergut. Seine Geschichte steht für die bis heute wenig beachteten Frauen und Männer, die als Tagelöhner in prekären Verhältnissen lebten. Das NS-Regime deportierte ihn, der in der Vergangenheit mindere Haftstrafen abgebüßt hatte, als „Berufsverbrecher“ in ein Konzentrationslager. Von dort kehrten nur wenige lebend zurück. Ihre Familien sowie die Nachkriegsgesellschaften vergaßen diese Opfer des Nationalsozialismus aus Scham und Eigennutz. Dieses Buch schildert, was seine Großnichte über ihn in Erfahrung bringen konnte.

  • Zum Tag der Befreiung gedenkt OKTO den Opfern der NS-Justiz. Moderatorin Katharina Obermayer spricht mit Friedrich Forsthuber als Präsidenten des Wiener Straflandesgerichts über dei Dauerausstellung im Vorraum der Gedenkstätte an die Verbrechen der NS-Justiz und über sienen Verein Justizgeschichte und Rechtsstaat.
  • In dieser Ausgabe spricht Martin Schenk mit Meinrad Ziegler über sein Buch "Josef Finster. Eine Recherche" (2026). Josef Finster (1900-1941) wurdein Linz geboren. Die Familie kam aus dem Salzkammergut. Seine Geschichte steht für die bis heute wenig beachteten Frauen und Männer, die als Tagelöhner in prekären Verhältnissen lebten. Das NS-Regime deportierte ihn, der in der Vergangenheit mindere Haftstrafen abgebüßt hatte, als „Berufsverbrecher“ in ein Konzentrationslager. Von dort kehrten nur wenige lebend zurück. Ihre Familien sowie die Nachkriegsgesellschaften vergaßen diese Opfer des Nationalsozialismus aus Scham und Eigennutz. Dieses Buch schildert, was seine Großnichte über ihn in Erfahrung bringen konnte.