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STERBEN IST DAS ALLERLETZTE - Trauer von Kindern nach Suizid

Das Sprechen mit Kindern über den Tod und das Sterben fällt oft nicht leicht. Wenn noch ein weiteres Angst- oder Tabuthema dazukommt, nämlich der Suizid, ist die Sprachlosigkeit nicht weit.Wie wir das Thema Suizid mit Kindern besprechen können und warum dies für die Trauer wichtig, bespricht Rainer Simader mit Doris Rosenmayr. Sie leitet bei Rainbows Wien den Bereich Trauer. Ist das Thema Suizid zumutbar? Wie viele Details sind hilfreich? Wie erklärt man Kindern eine Depression? Wie kann ich herausfinden, wie es meinem Kind wirklich geht? Wann braucht es Unterstützung durch professionelle Begleitung oder warum ist Erinnerungsarbeit wichtig? Darum geht es in dieser Folge. Und auch darum, dass es durchaus eine Portion Mut braucht und dass wir durch Gespräche in geschütztem Rahmen viel für eine lebenslange Vertrauensbasis tun können --- Weiterführende Informationen: Zu rainbows: https://www.rainbows.at/ Hilfreiche Literatur für Kinder, Jugendliche, Geschwisterkinder, Eltern und Begleiter:innen findest du unter: https://www.rainbows.at/literatur --- Die Online-Talkserie "Sterben ist das Allerletzte" widmet sich den Fragen, Problemen und Themen rund um Sterben, Tod und Trauer. Diese Aspekte werden in unserer Gesellschaft oft vernachlässigt oder sogar verdrängt. Darum verfügen wir häufig nicht über das nötige Wissen, Verständnis und Erfahrung, um angemessen mit ihnen umzugehen, wenn wir selbst betroffen sind. In "Sterben ist das Allerletzte" lädt Rainer Simader (Leiter des Bildungswesens von Hospiz Österreich) Expert:innen, Betroffene und Angehörige ein, ihre Erfahrungen mit uns zu teilen. --- Crew: Idee & Moderation: Rainer Simader Regie: Christian Fichtner Produktion: Martina Kellner Redaktion: Viktoria Zvachtova Kamera: Max Kienreich Schnitt: Carina Bogner, Max Kienreich, Sofie Hatos, Marie Svehla Ton: Felix Kirsch Grafik: Sarah Wolf, Teresa Rüf Eine Produktion von Studio ungefiltert https://www.ungefiltert.at --- Insta: / studio_ungefiltert Facebook: / studioungefiltert Linkedin: / rainer-simader-59199b84 #Trauerbewältigung #Kindertrauer #Palliativ

Nächste Sendungen

18:05

re:publica Vienna - 25 JAHRE WIKIPEDIA: WAS WAR, WAS IST, WAS WIRD? - CLAUDIA GARAD , NICOLE EBBER

Wikipedia ist 25 Jahre alt. Die beliebte Online-Enzyklopädie für alle hat die Wissensgesellschaft revolutioniert. Was als Projekt begann, das in der Theorie toll klingt, aber in der Praxis niemals funktionieren kann, ist heute die letzte Bastion menschengemachten Wissens im Internet. In einem ansonsten durchkommerzialisierten, von Partikularinteressen getriebenen und durch generative KI und Desinformation zugemüllten Internet. In unserem Vortrag blicken wir zurück auf die bewegte Geschichte der Enzyklopädie und der Menschen hinter ihr – und feiern ihr 25-jähriges Bestehen. Wir ordnen aktuelle Herausforderungen wie veränderte Lern- und Lesegewohnheiten in einer KI dominierten Informationslandschaft sowie neue Machtverhältnisse im digitalen Ökosystem ein. Und wir erörtern, wie Wikipedia weiterhin die verlässlichste Quelle für die deutschsprachige und internationale Öffentlichkeit bleiben kann.

18:35

re:publica Vienna - OFFEN FÜR ALLES, KLAR FÜR NICHTS: WIE „TECHNOLOGIEOFFENHEIT“ KLIMASCHUTZ VERSCHLEPPT UND WAS WIR DAGEGEN TUN KÖNNEN - TINA DEUTSCH

"Technologieoffenheit" klingt gut: offen für Neues, Platz für Innovation, Weg frei zum technologischen Fortschritt. Wie selbstverständlich hat sich der Begriff in den letzten Jahren im klimapolitischen Diskurs ausgebreitet: in Reden, sozialen Medien, Gesprächen, Artikeln, Presseaussendungen oder Gesetzestexten. Ein Blick hinter die Kulissen offenbart jedoch schnell die eigentlichen Interessen, die mit dem Argument der Technologieoffenheit bedient werden: Durch Heizungen soll weiterhin fossiles Gas fließen. Autos sollen weiterhin mit Verbrennermotoren fahren. Fossile Kraftstoffe sollen im Energiemix bleiben. Die Folgen: Konsequente Klimapolitik – Heizungstausch, Verbrenneraus, Befreiung von fossilem Öl und Gas – rutscht von der politischen Agenda, wird abgeschwächt oder rückgängig gemacht. Kurz: Klimaschutz wird verschleppt. Das ist kein Zufall. Was hier passiert, folgt einem strategischen Drehbuch. Anders als Desinformation beginnt Verschleppung selten als offene Lüge – sie greift legitime Sorgen auf und übersetzt sie in teilbare Erzählungen. Viele, die sie weitergeben, tun das ohne Täuschungsabsicht. In digitalen Räumen verstärken Algorithmen eingängige Narrative, soziale Medien beschleunigen ihre Verbreitung, bis sie realpolitische Entscheidungen beeinflussen. Die Analyse des KONTEXT Instituts zeichnet das Drehbuch der Verschleppung anhand einer Fallstudie zu Technologieoffenheit nach. Es zu kennen, ermöglicht einen praxisnahen Gegenentwurf. Ein Handbuch, mit dem wir im analogen und digitalen Diskurs eine lösungsorientierte Klimadebatte ermöglichen.

  • Wikipedia ist 25 Jahre alt. Die beliebte Online-Enzyklopädie für alle hat die Wissensgesellschaft revolutioniert. Was als Projekt begann, das in der Theorie toll klingt, aber in der Praxis niemals funktionieren kann, ist heute die letzte Bastion menschengemachten Wissens im Internet. In einem ansonsten durchkommerzialisierten, von Partikularinteressen getriebenen und durch generative KI und Desinformation zugemüllten Internet. In unserem Vortrag blicken wir zurück auf die bewegte Geschichte der Enzyklopädie und der Menschen hinter ihr – und feiern ihr 25-jähriges Bestehen. Wir ordnen aktuelle Herausforderungen wie veränderte Lern- und Lesegewohnheiten in einer KI dominierten Informationslandschaft sowie neue Machtverhältnisse im digitalen Ökosystem ein. Und wir erörtern, wie Wikipedia weiterhin die verlässlichste Quelle für die deutschsprachige und internationale Öffentlichkeit bleiben kann.
  • "Technologieoffenheit" klingt gut: offen für Neues, Platz für Innovation, Weg frei zum technologischen Fortschritt. Wie selbstverständlich hat sich der Begriff in den letzten Jahren im klimapolitischen Diskurs ausgebreitet: in Reden, sozialen Medien, Gesprächen, Artikeln, Presseaussendungen oder Gesetzestexten. Ein Blick hinter die Kulissen offenbart jedoch schnell die eigentlichen Interessen, die mit dem Argument der Technologieoffenheit bedient werden: Durch Heizungen soll weiterhin fossiles Gas fließen. Autos sollen weiterhin mit Verbrennermotoren fahren. Fossile Kraftstoffe sollen im Energiemix bleiben. Die Folgen: Konsequente Klimapolitik – Heizungstausch, Verbrenneraus, Befreiung von fossilem Öl und Gas – rutscht von der politischen Agenda, wird abgeschwächt oder rückgängig gemacht. Kurz: Klimaschutz wird verschleppt. Das ist kein Zufall. Was hier passiert, folgt einem strategischen Drehbuch. Anders als Desinformation beginnt Verschleppung selten als offene Lüge – sie greift legitime Sorgen auf und übersetzt sie in teilbare Erzählungen. Viele, die sie weitergeben, tun das ohne Täuschungsabsicht. In digitalen Räumen verstärken Algorithmen eingängige Narrative, soziale Medien beschleunigen ihre Verbreitung, bis sie realpolitische Entscheidungen beeinflussen. Die Analyse des KONTEXT Instituts zeichnet das Drehbuch der Verschleppung anhand einer Fallstudie zu Technologieoffenheit nach. Es zu kennen, ermöglicht einen praxisnahen Gegenentwurf. Ein Handbuch, mit dem wir im analogen und digitalen Diskurs eine lösungsorientierte Klimadebatte ermöglichen.