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Perspektivenwechsel - Liz Müller - Die Fußkeyboarderin

„Auf der einen Seite ist es schön, wenn man als Inspiration gesehen wird, zumindest musikalisch. Aber persönlich ist es eine Gratwanderung, einen Menschen mit Behinderung als Inspiration zu sehen, weil wir keine Inspiration sind. Wir haben sehr viel zu meistern und zu tragen und es wäre besser, wir hätten mehr Unterstützung.“ Liz Müller kam ohne Arme auf die Welt und entdeckte schon früh ihre Liebe zur Musik. Sie lernte mit den Zehen Keyboard zu spielen und gibt neben Konzerte auch Musik-Kurse. Liz stand mehrmals mit Pizzera & Jaus auf der Bühne und begleitete die beiden vor tausenden Fans bei ihrem Hit „Kaleidoskop“.

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Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.

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Lebensgeschichten - Gespräche mit Fred Turnheim im Republikanischen Club - Liesl SPIRA-NITSCH

Liesl SPIRA-NITSCH wurde 1944 in Glasgow (Schottland) als Tochter jüdischer Flüchtlinge aus Österreich geboren. Ihr Vater Leopold Spira war 1934 Schutzbundkämpfer, im austrofaschistischen Ständestaat knapp ein Jahr in Wien als politischer Häftling inhaftiert. Nach dem Einmarsch Hitlers schloss er sich den internationalen Brigaden in Spanien an. Das Lager Gurs (Südfrankreich) konnte er noch mit dem letzten Transport nach Großbritannien verlassen. Die Mutter Eva (geb. Zerner) kam mit einem Kindertransport nach London. Ende 1946 kehrte die Familie nach Wien zurück. Liesl Spira-Nitsch absolvierte die Volksschule und das Gymnasium in Wien und arbeitete im sozialen Bereich. Seit 2024 engagiert sie sich im Zeitzeuginnen- und Zeitzeugenprogramm www.erinnern.at. Mit ihr sprach Fred TURNHEIM. Eine Aufzeichnung aus dem Republikanischen Club in Wien vom 21. April 2026.

  • Tagesaktuelle News zur internationalen Politik, präsentiert von Amy Goodman und Juan González.
  • Liesl SPIRA-NITSCH wurde 1944 in Glasgow (Schottland) als Tochter jüdischer Flüchtlinge aus Österreich geboren. Ihr Vater Leopold Spira war 1934 Schutzbundkämpfer, im austrofaschistischen Ständestaat knapp ein Jahr in Wien als politischer Häftling inhaftiert. Nach dem Einmarsch Hitlers schloss er sich den internationalen Brigaden in Spanien an. Das Lager Gurs (Südfrankreich) konnte er noch mit dem letzten Transport nach Großbritannien verlassen. Die Mutter Eva (geb. Zerner) kam mit einem Kindertransport nach London. Ende 1946 kehrte die Familie nach Wien zurück. Liesl Spira-Nitsch absolvierte die Volksschule und das Gymnasium in Wien und arbeitete im sozialen Bereich. Seit 2024 engagiert sie sich im Zeitzeuginnen- und Zeitzeugenprogramm www.erinnern.at. Mit ihr sprach Fred TURNHEIM. Eine Aufzeichnung aus dem Republikanischen Club in Wien vom 21. April 2026.