Derzeit auf Okto

Europäische Literaturtage - Gefälschte Gemälde

Rosie Goldsmith (London) spricht mit Clare Clark. Sie schreibt historische Romane. Dabei recherchiert sie Fakten, lässt sich von historischen Begebenheiten inspirieren und die Vergangenheit auf schillernde Weise auferstehen. Auch dem Roman IM GLEISSENDEN LICHT DER SONNE liegt eine wahre Begebenheit zugrunde. Seit den 1920er Jahren gerieten nämlich viele gefälschte Gemälde von Vincent van Gogh in Umlauf. Clare Clark siedelt ihren Roman in Berlin an und entwirft ein Gesellschaftsbild kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Es geht um die Suche nach Wahrheit, um Einbildung und Täuschung. Das Kunstmilieu flüchtet in Rausch und Übermut. Die junge Kunststudentin Emmeline imitiert bekannte Künstlerporträts für Werbekampagnen und lässt sich auf riskante Bekanntschaften ein. Ein Kunstkritiker Julius überschätzt sich selbst und tappt damit in die Falle. Der jüdischer Anwalt Frank versucht verzweifelt, seinen Prinzipien treu zu bleiben. Am weitesten geht der Kunsthändler Matthias, der einen Skandal auslöst und das Leben der anderen auf den Kopf stellt. Der Krieg steht kurz vor dem Ausbruch. Sieht jeder nur, was er sehen will?

Nächste Sendungen

21:35

Peter Kreisky Europa Gespräche - Peter Kreisky Europa Gespräch mit Gabriele Michalitsch

„Das Gedeihen des Autoritarismus und die Rolle der Frauen “ Die Politikwissenschafterin und Ökonomin Gabriele Michalitsch analysiert in vielen ihrer Schriften Neoliberalismus, Autoritarismus und den Wandel der Geschlechterverhältnisse. Sie gilt als wesentliche Vertreterin feministischer Ökonomik und hat in zahlreichen Texten Geschlechterdimensionen politökonomischer Theorien untersucht. In den letzten Jahren hat sie sich zudem nicht nur intensiv mit Politik, Ökonomie und Gender im Werk von Elfriede Jelinek, sondern auch mit den Ursachen und Folgen der zunehmenden Militarisierung Europas auseinandergesetzt. Eva Brenner und Walter Baier sprechen mit Gabriele Michalitsch über Demokratie, den kurzen Weg vom Neoliberalismus zum Autoritarismus und die zentrale Bedeutung der Freund-Feind-Dichotomie dabei. Sie erörtern Hintergründe der europäischen Militarisierung und deren Implikationen für Geschlechterverhältnisse – schließlich fließen Milliarden in neue Waffen, während Sozialleistungen gekürzt werden und sich Prekarisierung und soziale Ungleichheit immer weiter verschärfen.

22:05

Poplastikka

Der Videoclip des Tages, präsentiert von Christina Nemec.

  • „Das Gedeihen des Autoritarismus und die Rolle der Frauen “ Die Politikwissenschafterin und Ökonomin Gabriele Michalitsch analysiert in vielen ihrer Schriften Neoliberalismus, Autoritarismus und den Wandel der Geschlechterverhältnisse. Sie gilt als wesentliche Vertreterin feministischer Ökonomik und hat in zahlreichen Texten Geschlechterdimensionen politökonomischer Theorien untersucht. In den letzten Jahren hat sie sich zudem nicht nur intensiv mit Politik, Ökonomie und Gender im Werk von Elfriede Jelinek, sondern auch mit den Ursachen und Folgen der zunehmenden Militarisierung Europas auseinandergesetzt. Eva Brenner und Walter Baier sprechen mit Gabriele Michalitsch über Demokratie, den kurzen Weg vom Neoliberalismus zum Autoritarismus und die zentrale Bedeutung der Freund-Feind-Dichotomie dabei. Sie erörtern Hintergründe der europäischen Militarisierung und deren Implikationen für Geschlechterverhältnisse – schließlich fließen Milliarden in neue Waffen, während Sozialleistungen gekürzt werden und sich Prekarisierung und soziale Ungleichheit immer weiter verschärfen.
  • Der Videoclip des Tages, präsentiert von Christina Nemec.