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Am weltweiten Aktionstag für Rechte, Gleichstellung und gegen Diskriminierung von Frauen bietet OKTO ein junges, freches und informatives Programm: Der Community TV Sender wiederholt am 8. März 2026 von 20:00 bis 22:00 Uhr alle acht Folgen von BUSSI RIOT. Die Serie von 15-minütigen Magazinsendungen entstand im Wintersemester 2025/2026 des Studiengangs für Journalismus und Medienmanagement der FHWien der WKW.

Themen der Sendungen sind Frauen in Sport, Kultur, Religion, Politik, Justiz, Medienwelt, männerdominierten Berufen und der Medizin. Die achte und letzte Folge wagt mit „Feminismus der Zukunft“ einen experimentellen Ausblick. In allen Beiträgen kommen ausgewiesene Expertinnen zu Wort. Somit bietet das Magazin einen guten Überblick über aktuelle Themen der Rechte, Gleichstellung und Diskriminierung von Frauen.

Ganz im Jargon der Sendung sagt OKTO dem jungen Team der Redaktion nochmals „BUSSI BABA“ und dankt für den tollen Content für den Community-Sender, der in der OKTOTHEK dauerhaft erhalten bleibt!

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Das polyglotte Musikprogramm der SARGFABRIK und das Wiener Community TV OKTO sind ein perfect match – und so geht eine erfolgreiche Kooperation in ein weiteres Jahr! Der SARGFABRIK KONZERT-STREAM von OKTO liefert bereits bis Juni mehr als ein Dutzend hochkarätige Konzerte vom KULTURHAUS direkt ins Wohnzimmer. Wenige Tage nach dem Event wird die Aufzeichnung jeweils ausgestrahlt und ausgewählte Programme sind dann auch in der OKTOTHEK abrufbar.

Den Auftakt der heurigen Übertragungen macht das Konzert von LUCID DUO vom 19. Februar 2026 am Samstag, den 28. Februar 2026 um 20:05 Uhr auf OKTO. Die Künstler:innen aus Bulgarien und Polen bauen mit ihren zwei Marimbas eine schimmernde, elektrische Traumlandschaft auf.

Weitere Highlights der Übertragungen: Der belarussisch-polnische YEGOR ZABELOV (17.03.2026) entfesselt auf seinem Instrument Klangwelten, die zwischen Minimal Music, Ambient-Trance und avantgardistischer Improvisation schweben. Das Repertoire der Portugiesin CRISTINA CLARA (28.04.2026) reicht mit modernen Arrangements und lebendigen Rhythmen von portugiesischem Fado über kapverdische Morna bis zum brasilianischen Choro. Das NAGHASH ENSEMBLE (27.05.2026) verbindet armenische Spiritualität mit moderner Klangkunst und formt daraus berührende Musik über Heimatlosigkeit, Entwurzelung und spirituelle Suche.

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In dieser neuen Gesprächsreihe trifft der österreichische Journalist, Filmemacher und Moderator Fred Turnheim im traditionsreichen Republikanischen Club in Wien auf ausgewählte Persönlichkeiten aus Kultur, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. In ausführlichen, persönlichen Interviews stehen nicht aktuelle Schlagzeilen, sondern die individuellen Lebenswege der Gäste im Mittelpunkt. Die Sendereihe ist monatlich geplant, nach der Erstausstrahlung in der OKTOTHEK verfügbar und wird auf OKTO wiederholt.

In der ersten Folge der neuen Sendereihe LEBENSGESCHICHTEN am Freitag, den 20. Februar 2026 um 20:05 Uhr spricht Berîvan Aslan auf OKTO offen über ihren Weg von ihrer Kindheit in einer kurdischen Familie bis zu ihrer politischen Laufbahn in Österreich. Sie erzählt von Migration, Identität, Diskriminierungserfahrungen – aber auch von Mut, Bildung und politischem Engagement. Wie prägt es einen Menschen, zwischen Kulturen aufzuwachsen? Welche Widerstände formten ihren Charakter? Und was treibt sie bis heute an? Ein sehr persönliches Gespräch über Herkunft, Haltung und Verantwortung.

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Schwere Erkrankungen treffen selten nur den oder die Betroffene – meist sind auch Angehörige tief involviert. In dieser Folge von Sterben ist das Allerletzte spricht Dr. Sylvia Brathuhn mit Rainer Simader über genau diese Menschen: jene, die pflegen, begleiten, trösten – und dabei selbst oft still leiden. Viele von ihnen finden sich plötzlich in einer Rolle wieder, die sie sich nie ausgesucht haben. Getrieben von Liebe, Verantwortung, Erwartungen – und häufig ohne jede Vorbereitung – werden sie zu „Kümmerern“ und tragen gleichzeitig viel Kummer. Sie sind oft die stillen Anwälte der Erkrankten, ständig im Einsatz, selten mit Raum für eigene Pausen.

Dr. Brathuhn richtet einen liebevollen und tief empathischen Blick auf diese oft übersehenen Unterstützer:innen und wirft dabei wichtige Fragen auf: Warum ist Selbstfürsorge nicht egoistisch, sondern ein Akt der Verantwortung – auch gegenüber dem erkrankten Menschen? Was passiert mit dem gesamten Betreuungssystem, wenn die Bedürfnisse der Angehörigen systematisch übersehen werden? Und wie lässt sich in einer Situation voller Kontrollverlust und Hilflosigkeit ein inneres Gleichgewicht bewahren? Sie fragt auch, warum Angehörige meist nur in ihrer Funktion als „Kümmerer“ wahrgenommen werden – und nicht als Menschen, die selbst Schmerz und Überforderung erleben. Und sie lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: Was sollten wir bewundern an jenen, die trotz aller Belastung mit dem Auge der Liebe begleiten?

All das und noch viel mehr steht im Zentrum dieser berührenden Folge von Sterben ist das Allerletzte. Eine Einladung zum Hinschauen, Verstehen und Mitfühlen.

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In dieser Ausgabe spricht Martin Schenk mit Meinrad Ziegler über sein Buch "Josef Finster. Eine Recherche" (2026). Josef Finster (1900-1941) wurdein Linz geboren. Die Familie kam aus dem Salzkammergut. Seine Geschichte steht für die bis heute wenig beachteten Frauen und Männer, die als Tagelöhner in prekären Verhältnissen lebten. Das NS-Regime deportierte ihn, der in der Vergangenheit mindere Haftstrafen abgebüßt hatte, als „Berufsverbrecher“ in ein Konzentrationslager. Von dort kehrten nur wenige lebend zurück. Ihre Familien sowie die Nachkriegsgesellschaften vergaßen diese Opfer des Nationalsozialismus aus Scham und Eigennutz. Dieses Buch schildert, was seine Großnichte über ihn in Erfahrung bringen konnte.