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Bereits am 2. April hat Österreich seine natürlichen Ressourcen für das gesamte Jahr 2026 aufgebraucht. Das Community TV nimmt dieses schwerwiegende Datum zum Anlass, das außergewöhnliche filmische Dokument SPARSCHWEIN in der Sendereihe OKTOSKOP auszustrahlen. Im Anschluss spricht der Drehbuchautor und Dramaturg Robert Buchschwenter mit dem Filmemacher Christoph Schwarz unter anderem über seine feine selbstironische Klinge und sein Spiel mit der Wahrheit. SPARSCHWEIN wurde 2024 mit dem HOFER KRITIKER PREIS ausgezeichnet und war auf zahlreichen internationalen Filmfestivals vertreten.

Synopsis: Filmemacher Christoph Schwarz tritt für das Fernsehformat STREIKJAHRE in einen Geldstreik. Als kapitalismuskritischer Einstieg in Klimaaktivismus und einmalige Gelegenheit kauft er sich heimlich um das Filmbudget ein langersehntes Wochenendhaus. Christoph rettet Lebensmittel aus der Tonne, baut in einem Wiener Kreisverkehr Erdäpfel und in einem Cabrio Kräuter an und blockiert Autobahnbaustellen. Das Problem, mit einem Geldstreik selbst Geld verdient zu haben, ist allerdings nicht so leicht loszuwerden.

Weitere Infos, Bildmaterial, Trailer, Presskit, Rezensionen und eine Liste der bisherigen Screenings finden sich auf der Website des Films: https://christophschwarz.net/portfolio/sparschwein/

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Kommendes Wochenende gibt es drei gute Gründe für ein Patschenkino mit OKTO: Der filmische Essay WALKING ON SUNSET von George W. Arnhoff portraitiert am Samstag, den 21. März 2026 um 20:05 Uhr außergewöhnliche Menschen am berühmten Boulevard von Los Angeles. Ebenfalls am Samstag, den 21. März 2026 um 21:05 Uhr wird Regisseur Fritz Aigner selbst zum Protagonisten seiner THE MORGENSTERN & BOYD TRILOGY. Am Sonntag, den 22. März 2026 um 20:00 Uhr spielt die Sendereihe OKTOSKOP den bosnischen Film GYM als TV-Premiere und bringt ein Gespräch mit Regisseur Srđan Vuletić. Eine Gruppe von Männern versucht mit einem idiotischen Plan ihr Catering-Unternehmen zu retten, nachdem sich die Inhaber:innen getrennt haben.

WALKING ON SUNSET (OmU)
Der filmischer Essay von George W. Arnhoff (heute George W. Thomas) zeigt Menschen entlang des Sunset Boulevards in Los Angeles und deren individuelle Aura, unter ihnen verschiedene Künstler:innen, ein alternder Autor und Fernsehstar, eine Tänzerin oder eine Bondage-Artistin. Das Arthouse Movie erkundet die Stadt und die kalifornische Wüste bis zum Pazifik. 2005 war die Kino-Premiere im Wiener Filmcasino und im gleichen Jahr ging der Film auch in die USA, wo er am New York International Independent Film Festival nominiert wurde und einen Award für Best Supporting Actress erhielt. Die Presse-Kritiken waren trotz dem etwas ungewöhnlichen Genre positiv bis euphorisch. Englisch mit deutschen Untertiteln.

THE MORGENSTERN & BOYD TRILOGY (OmU)
Der bislang erfolglose Filmregisseur Fritz Aigner sorgt bei den Filmfestspielen von Venedig mit seinem Film THE MEADOW unerwartet für Aufsehen. Ein namhafter Produzent beauftragt ihn daraufhin, eine Fortsetzung zu drehen. Die Dreharbeiten geraten zu einem Fiasko. Als die gesamte Filmcrew gegen den zunehmenden Größenwahn ihres Regisseurs rebelliert, sieht dieser sich mit den Antagonisten seiner eigenen Fiktion konfrontiert: Morgenstern und Boyd. Sie ziehen ihn in eine Spirale aus sexuellen Obsessionen und Allmachtsfantasien, an deren Ende nur das Scheitern des Films oder gar der Tod selbst stehen kann. Deutsch mit deutschen Untertiteln.

GYM (OmU)
Der Film von Regisseur Srđan Vuletić spielt im heutigen Bosnien und Herzegowina und folgt dem Leben einer Gruppe von Männern, die für ein Catering arbeiten. Als sich die verheirateten Inhaber:innen trennen, gründet die Frau ihr eigenes Kuchengeschäft, während das Unternehmen ins Stocken gerät. Die Mitarbeiter machen sich Sorgen um den Verlust ihrer Arbeitsplätze und einer von ihnen denkt sich einen idiotischen Plan aus, um die Firma zu retten. Der Film zeigt meisterhaft all die Warnsignale auf, bevor es tatsächlich zu körperlicher Gewalt kommt, und wie die Gesellschaft darauf reagiert – oder eben nicht. Bosnisch mit deutschen Untertiteln.

europaEventfilmfestivallinzcrossing europekinoStreamingAutor*innenkino

Von Di., 1., bis So., 6.6., warten 123 aktuelle Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus 40 verschiedenen Ländern darauf, entdeckt zu werden.

Zu sehen sind Highlights der aktuellen Festivalsaison, innovatives Autor*innenkino und regionales Filmschaffen.

Nach einem Jahr pandemiepbedingter Zwangspause verschreibt sich CROSSING EUROPE zum 18. Mal der Idee, in Linz anspruchsvolles europäisches Filmschaffen zu präsentieren und die Möglichkeit zum Austausch mit anwesenden Filmschaffenden anzubieten. CROSSING EUROPE 2021 wird als physisches Event von Di., 1., bis So., 6.6., die Linzer Innenstadt einmal mehr in den pulsierenden Mittelpunkt des Festivals verwandeln.

Zusätzlich ist von So., 6.6., bis Di., 6.7., das Streamingangebot „Crossing Europe VOD Premieren 2021“ auf der heimischen Plattform KINO VOD CLUB abrufbar.

Selbstredend steht über allen Festivalaktivitäten die Einhaltung der geltenden gesetzlichen Verordnungen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie, da Sicherheit von Publikum und Team an erster Stelle steht.

Hier geht's zu den Details.

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THE FEVER Spezialvorführung "Call to Action"
gefolgt von einer Podiumsdiskussion.

THE FEVER zeigt den Kampf gegen Malaria in Ostafrika als Fallstudie kolonialer Unterwerfung, Profitgier und mutiger Selbstbestimmung. Der Film verweigert den ewig gleichen Blick auf afrikanisches "Leid" und folgt drei ostafrikanischen Protagonist*innen, die auf Selbstbestimmung insistieren.Ihre Arbeit an lokalen Lösungen könnte Millionen Menschenleben retten - vor Malaria und vielleicht vor anderen globalen Pandemien.

Ein Film von Katharina Weingartner
OmeU (Original mit englischen Untertiteln).
Veranstaltungsort: Stadtkino im Künstlerhaus Wien
Sonntag, 11.10.2020
Beginn: 10:30 Uhr

filmEventfestivalkinoeventtippJüdisches Filmfestival Wien

"Tear down the walls! Reißt die Mauern nieder!" – das ist der Aufruf des Jüdischen Filmfestivals Wien 2020. Inspiriert durch die einstige Aufforderung des US-Präsidenten, Ronald Reagan, die Berliner Mauer niederzureißen, wirft das JFW durch sein Programm die Frage auf, welche physischen Mauern, aber auch Mauern im Denken heute abgetragen werden sollen. Eine Auswahl an älteren und neuen Spielfilmen – speziell auch aus der DDR und Israel – zeigt Mauern auf und ist trotzdem unterhaltsam, manchmal sogar lustig.



WANN & WO?

Mi., 7.10., bis Mi., 21.10.2020

Village Cinema Wien Mitte | Metro Kinokulturhaus | Gartenbaukino

https://www.jfw.at