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Hast du heute schon auf dein Smartphone geschaut, ohne einen konkreten Grund dafür zu haben?
Wahrscheinlich schon. Dieser kurze Moment, in dem die Hand wie von selbst in
die Tasche gleitet, ist für die meisten von uns zur totalen Normalität
geworden. Wir funktionieren in diesem Punkt fast wie auf Autopilot. In dieser
Ausgabe der Media Academy auf Okto gehen wir genau diesem Reflex auf den Grund
und fragen, warum uns der bewusste Verzicht oft so schwer fällt.

Ein 21-tägiges Handyfasten in Gänserndorf hat 2025 gezeigt, wie stark sich der bewusste
Verzicht auf Smartphones auf Jugendliche auswirken kann. Mehrere Klassen legten
ihre Handys für drei Wochen komplett weg – mit spürbaren Effekten auf ihren
Alltag, ihre Konzentration und das Miteinander. Die Ergebnisse waren so
deutlich, dass die Idee jetzt in ganz Österreich aufgegriffen wird. Erst vor
wenigen Tagen ist die neue Runde gestartet: Menschen im ganzen Land versuchen,
ihre digitalen Gewohnheiten zu durchbrechen.

Wir haben uns an einem Wiener Gymnasium umgehört, wie groß der Widerstand gegen das
Handyfasten wirklich ist – und was passiert, wenn die ständige Erreichbarkeit
plötzlich wegfällt. Im Zentrum steht die Frage: Wo endet Alltag, wo beginnt
Abhängigkeit?

Denn obwohl das Smartphone längst unverzichtbar scheint, bleiben die psychischen Folgen oft unsichtbar.
Gemeinsam mit Expert:innen sprechen wir über Social-Media-Sucht – und darüber,
warum wir als Gesellschaft so lange weggeschaut haben. Es geht nicht nur um
Verbote, sondern darum, wie wir künftig mit Technik umgehen wollen.

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