Scarabæusdream

Viele wilde Wortkonstrukte werden ausgepackt um Scarabæusdream einem
Genrezuzuordnen. Zugegeben schwierig, reicht doch das „gewaltige
Universum“ des Duos laut Intro von episch-orchestraler Klassik über
Posthardcore-Geschrei bis hin zu Pop. Und das trotz der schmalen
Besetzung von Piano und Schlagzeug. Das klingt nach Euphorie, nach Wahn
und auch nach Liebe. „Es sind doch alles Liebeslieder.
Würden wir nicht an sie glauben, gäbe es auch keinen Grund sich zu
empören.“Wer schon einmal eines der Nach-uns-die-Sintflut Konzerte der
beiden gesehen hat, weiß von der mitreißenden Direktheit und fühlbaren
Gegenwärtigkeit, die ihre Musik ausmacht. Scarabæusdream sind laut und
gewagt, dabei alles umarmend und extrem. – Ja, da sonst überall das
Mittelmaß lauert und Kunst zur Unterhaltung wird. Dort, wo erzwungene
Stille, falsche Harmonie und Heimatglaubeherrschen, dort wollensie nicht
sein!

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