Allein in vier Wänden

Vier Jahre lang hat sie für ihr Herzensprojekt gekämpft, erzählt Alexandra Westmaier im Crossing Europe Talk mit Robert Buchschwenter. Ihre ausgesprochen bemerkenswerte Doku "Allein in vier Wänden" porträtiert 11 bis 14-jährige Kinder in Haft. In Tscheljabinsk im Ural sitzen 120 Burschen im Gefängnis. Aus desolaten Familienverhältnissen kommend wurden sie wegen Raub, Vergewaltigung oder gar Mord verurteilt. Ihren streng strukturierten Alltag verbringen sie hinter Mauern und Gittern. Rund um sie ist es sauber, sie bekommen genug essen und sie sprechen vor der Kamera erstaunlich freimütig über ihre Taten. Diese Offenheit - so die Regisseurin - hatte wohl damit zu tun, dass sie im Grunde die einzige war, die sich wirklich interessierte. Struktur und Disziplin sind vorhanden, "Wie geht es dir?, fragt aber niemand. Die hohe Rückfallquote von 91% überrascht daher kaum.

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