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Dafina Sylejmani alias Dacid Go8lin ist Rapperin, Produzentin, DJ und bildende Künstlerin. Vor allem aber ist sie Gründerin von FEMME DMC, einem rein weiblichen Kollektiv und Event, das sich voll und ganz dem Hip Hop in all seinen Elementen widmet. Ihre Arbeit spielt sich hauptsächlich inWien ab, sie bahnt sich aber sowohl als Solokünstlerin, als auch mit ihrem Kollektiv langsam den Weg über die nationalen Grenzen.

Ursprünglich aus dem Kosovo stammend, zog sie 2003 mit ihrer Mutter und ihren zwei Brüdern nach Linz. Als Jugendliche machte sie dort ihre ersten Schritte in der Rapszene und erarbeitete sich in verschiedenen Kulturzentren einige Auftritte. Um ihre Reichweite zu steigern und ihre Fähigkeiten auch institutionell zu erweitern, zog sie 2014 nach Wien. Sie ergatterte einen Studienplatz an der Akademie der bildenden Künste, wo sie sich hauptsächlich auf die Bereiche Video und Schnitt konzentrierte. Der erste Meilenstein war gelegt, als sie das Projekt FEMME DMC gründete und damit die Grenzen zwischen Akademischem und der Kunst der Straße aufbrach. In 500 Jahren Akademie der bildenden Künste, zog damit erstmals ein Hip Hop Projekt in die heiligen Hallen der Ausbildungsstätte ein. Auch die Wiener Clubszene war in puncto weiblicher Hip Hop damals noch ein unbeschriebenes Blatt und so wurde Dafina schnell zu einer Pionierin des musikalischen Feminismus. FEMME DMC bot zwar auf der Bühne vor allem Raum für junge Künstlerinnen, das Publikum war aber von Anfang an breitgefächert, unabhängig von Geschlecht, Sexualität, Herkunft und Alter. Seit 2017 befasst sich Dafina alias Dacid Go8lin nicht mehr nur mit ihrer Eventreihe, sondern vor allem mit Musikproduktion. Im September erscheint ihre erste selbst produzierte EP „QART“, in der sie sich unter anderem Themen, wie Migration und Gesellschaft widmet.

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Aus den Resten diverser musikalischer Projekte entstand 2014 die Band SAFARI, ein schwungvolles, schwedisch-österreichisches Brüder-Duo, das seinen eigenen Stil nicht gesucht, sondern einfach auf der Spielwiese gefunden hat. Erlaubt ist alles, was geht. Und es geht viel! So bestechen die Songs durch ausgefallen-durchmischte analoge und digitale Techniken, vielfältige Instrumentierung und mitunter beinahe kindliche Elemente. Auch in den Lyrics tobt sich Safari aus – „Wortspiel“ wird hier wörtlich genommen. Ein verspielter Masterplan: Die einzelnen Songs fügen sich wie zufällig arrangiert zu einer großen Hommage an die Popkultur zusammen.

Bild (c) Maximillian Salzer

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Ohne sich davor zu scheuen, den Finger in die Wunde zu legen, erzählt Marilies Jagsch von den kleinen und großen Missständen in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen und hält der Gesellschaft einen Spiegel vor, der schmerzhaft schön zeigt, wie nahe Glück und Traurigkeit oft beieinander liegen. Sie versucht nicht, einem Trend oder Genre gerecht zu werden, und fängt gerade deshalb stets den Zeitgeist ein. Ihre Musik ist nachdenklich, empört sich und wirkt dabei auf eine radikale Weise unmittelbar und treffend, ehrlich und bewegend.

foto (c)Andreas Jakwerth

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Seit Ende 2012 treten die drei Wahlwiener Christoph Ertl, David Resch und David Ruhmer als Gospel Dating Service auf. Bewusst haben sie einen Bandnamen gewählt "der die Menschen zum Grübeln bringt und überrascht, denn genau das wollen wir auch mit unserer Musik schaffen: die Leute immer wieder aufs Neue zu fordern und zu überraschen." Wie sich das dann anhört: Am 31.5. kann man das live bei Okto sehen!

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Levie entwickelt Klanglandschaften, die zwischen der tiefen dunklen Leere der interstellaren Einsamkeit und der wahnsinnigen Dichte des Alltags oszillieren. Eva Koglbauer und Tina Bauer nutzen eher gängige Instrumente - Gitarre, Bass, Gesang -, um eine eher ungewöhnliche Musik zu kreieren. Zeitgenössischer Gothic, so mancher könnte sagen. Aber Levie sind viel mehr als das: Schallzerstörung in Abwesenheit eines Vorschlaghammers. Levie wartet auf Sonnenstrahlen, die durch die Wolken schießen…. drei Stockwerke unter der Erde.

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Foto: (c) Christian Sundl