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Viech existiert seit 2011 rund um Paul Plut und Christoph Lederhilger. Die Band veröffentlichte in verschiedenen Formationen bisher vier Tonträger: „Papiersackerl-EP” (2011), „Viech” (2013), „Yeah” (2016), „Heute Nacht nach Budapest” (2018). Über ein Dutzend Singles rotieren bei Radiostationen im In- und Ausland. Die Live-Auftritte von Viech sind legendär, ob am Vordach des Grazer Szene-Imbisses „Kombüse“ oder auf der großen Bühne des Nova Rock Festivals. Im Oktober 2019 präsentiert Viech ihr fünftes Album mit dem Titel „Niemand wird sich erinnern, dass wir hier waren”. http://viech.org/

Bild: (c) Gerfried Guggi

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Xéna N.C. (24 Jahre alt) eine junge Wiener Rapperin, Produzentin, DJane, Schauspielerin und CO CEO vom Musiklabel Femme DMC, hat einiges zu sagen.

Der Tag an dem sie anfing zu schreiben in der Volksschule, begann sie umgehend Gedichte auf Deutsch zu schreiben. Als Xéna jedoch 12 Jahre alt war, hörte sie zum ersten Mal Hip-Hop und war fasziniert. Das Lied „Lose Yourself“ des US-Rappers Eminem schaffte eine neue Sichtweise in ihrem jungen Alter. RAP, eine Kombination aus Ryhtmus und Poesie. Das ist ihre Bestimmung.

Mit 24 Jahren entschloss sich Xéna N.C., ihre Arbeit als Rezeptionistin aufzugeben, um sich nur noch auf ihre Leidenschaft zu konzentrieren. Auch wenn diese Entscheidung "wahnsinnig" aussehen mag, was ihre Mitmenschen ihr mitteilten, hörte sie nicht auf, auf ihr Herz zu hören.

„Why be sane when ya can be insane?“ die Botschaft ihrer ersten EP namens INSANE, welche am 13.12.2019 veröffentlich worden ist und auf Spotify, iTunes, YouTube, uvm. zu hören ist. Was sie damit vermitteln mag ist, dass es in Ordnung ist als verrückt gesehen zu werden indem man das eigene Leben nicht von anderen beeinflussen lässt, nicht „vernünftig“ ist und somit ein Leben lebt das für einen bestimmt ist.

Xénas Vibes gehen zurück in die 90er Jahre der Hip-Hop Gerne mit einem Hauch von Modernität und psychedelischem Inhalt. Sie wurde oft gefragt, was "N.C." bedeutet - sie antwortete: "Ich bin the N.C. – the new classic.

Ihre Musik produziert sie selbst um bestmöglich ihre Message zu vermitteln – Wahnsinn. Den Begriff verwandelt sie in etwas Positives und gleichzeitig macht sie die Gesellschaft aufmerksam, dass psychische Erkrankungen ein tiefgreifendes Problem sind, die ernst genommen werden müssen.

"Ich hatte viele Erfahrungen mit psychisch erkrankten Seelen. Es ist an der Zeit, der Welt bewusst zu machen, was für einen Kampf diese Menschen täglich durchmachen müssen." - Xéna N.C.

Bild: Marlena Iglseder

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Dafina Sylejmani alias Dacid Go8lin ist Rapperin, Produzentin, DJ und bildende Künstlerin. Vor allem aber ist sie Gründerin von FEMME DMC, einem rein weiblichen Kollektiv und Event, das sich voll und ganz dem Hip Hop in all seinen Elementen widmet. Ihre Arbeit spielt sich hauptsächlich inWien ab, sie bahnt sich aber sowohl als Solokünstlerin, als auch mit ihrem Kollektiv langsam den Weg über die nationalen Grenzen.

Ursprünglich aus dem Kosovo stammend, zog sie 2003 mit ihrer Mutter und ihren zwei Brüdern nach Linz. Als Jugendliche machte sie dort ihre ersten Schritte in der Rapszene und erarbeitete sich in verschiedenen Kulturzentren einige Auftritte. Um ihre Reichweite zu steigern und ihre Fähigkeiten auch institutionell zu erweitern, zog sie 2014 nach Wien. Sie ergatterte einen Studienplatz an der Akademie der bildenden Künste, wo sie sich hauptsächlich auf die Bereiche Video und Schnitt konzentrierte. Der erste Meilenstein war gelegt, als sie das Projekt FEMME DMC gründete und damit die Grenzen zwischen Akademischem und der Kunst der Straße aufbrach. In 500 Jahren Akademie der bildenden Künste, zog damit erstmals ein Hip Hop Projekt in die heiligen Hallen der Ausbildungsstätte ein. Auch die Wiener Clubszene war in puncto weiblicher Hip Hop damals noch ein unbeschriebenes Blatt und so wurde Dafina schnell zu einer Pionierin des musikalischen Feminismus. FEMME DMC bot zwar auf der Bühne vor allem Raum für junge Künstlerinnen, das Publikum war aber von Anfang an breitgefächert, unabhängig von Geschlecht, Sexualität, Herkunft und Alter. Seit 2017 befasst sich Dafina alias Dacid Go8lin nicht mehr nur mit ihrer Eventreihe, sondern vor allem mit Musikproduktion. Im September erscheint ihre erste selbst produzierte EP „QART“, in der sie sich unter anderem Themen, wie Migration und Gesellschaft widmet.

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Aus den Resten diverser musikalischer Projekte entstand 2014 die Band SAFARI, ein schwungvolles, schwedisch-österreichisches Brüder-Duo, das seinen eigenen Stil nicht gesucht, sondern einfach auf der Spielwiese gefunden hat. Erlaubt ist alles, was geht. Und es geht viel! So bestechen die Songs durch ausgefallen-durchmischte analoge und digitale Techniken, vielfältige Instrumentierung und mitunter beinahe kindliche Elemente. Auch in den Lyrics tobt sich Safari aus – „Wortspiel“ wird hier wörtlich genommen. Ein verspielter Masterplan: Die einzelnen Songs fügen sich wie zufällig arrangiert zu einer großen Hommage an die Popkultur zusammen.

Bild (c) Maximillian Salzer

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Ohne sich davor zu scheuen, den Finger in die Wunde zu legen, erzählt Marilies Jagsch von den kleinen und großen Missständen in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen und hält der Gesellschaft einen Spiegel vor, der schmerzhaft schön zeigt, wie nahe Glück und Traurigkeit oft beieinander liegen. Sie versucht nicht, einem Trend oder Genre gerecht zu werden, und fängt gerade deshalb stets den Zeitgeist ein. Ihre Musik ist nachdenklich, empört sich und wirkt dabei auf eine radikale Weise unmittelbar und treffend, ehrlich und bewegend.

foto (c)Andreas Jakwerth