musikÖsterreichische Musik

Levie entwickelt Klanglandschaften, die zwischen der tiefen dunklen Leere der interstellaren Einsamkeit und der wahnsinnigen Dichte des Alltags oszillieren. Eva Koglbauer und Tina Bauer nutzen eher gängige Instrumente - Gitarre, Bass, Gesang -, um eine eher ungewöhnliche Musik zu kreieren. Zeitgenössischer Gothic, so mancher könnte sagen. Aber Levie sind viel mehr als das: Schallzerstörung in Abwesenheit eines Vorschlaghammers. Levie wartet auf Sonnenstrahlen, die durch die Wolken schießen…. drei Stockwerke unter der Erde.

https://www.facebook.com/leviemusic/

Foto: (c) Christian Sundl

musikÖsterreichische Musik

FARCE ist ein in Hochglanzplastik laminierter, formvollendeter, queerer Popstar für die letzten Tage der Menschheit und mindestens die erste Woche danach. Fast zwei Jahre nach dem Kritikliebling mit dem unaussprechlichen Namen (Ich sehe im vorbeifahrenden Auto den Unfall mitvorbeifahren in Zeitlupe und rueckwaerts, Meta Matter, 2017) präsentiert FARCE ihr knapp betiteltes, vielerwartetes Studiodebüt. HEAVY LISTENING findet Veronika J. König in deutlich poppigeren, konkreteren musikalischen Gefilden wieder. Konzipiert als zusammenhängendes Werk fordert es schamlos ungeteilte Aufmerksamkeit, das ,,heavy listening" der Hörenden ein, ohne dabei die Affinität zum Ohrwurm zu verlieren. Die LP ist in erstmaliger Zusammenarbeit mit dem Wiener Musiker und Produzenten Nikolaus Abit enstanden und widerspricht mit 55 Minuten Spielzeit sowohl in Form, als auch Inhalt den Gepflogenheiten zeitgenössischer Popmusik. Spielend bedient es sich an Genres von Trance bis Indie, Trip Hop bis Schlager. Das Ergebnis ist ein vielschichtig und prägnant produziertes Konzeptalbum, das Vergleiche mit KünstlerInnen wie St. Vincent, Charli XCX oder LCD Soundsystem nahelegt und FARCE zu einer der spannendsten AkteurInnen einer Nouvelle Vague des Not-So-Underground Pop macht.

Foto: Laura Schäffer

musikÖsterreichische Musik

Emo-Boy trifft cooles Skater-Girl. Sie mögen sich natürlich nicht. Erst später dann werden sie Freunde, dann ein Paar. Und dann eine Band. Anger, das sind Julian Angerer und Nora Pider aus Brixen, Südtirol, sind vor kurzem nach Wien gezogen und haben aus den Bergen und dem weichen italienischen Flair eine schön-traurige Grundstimmung mitgebracht. Im März 2018 veröffentlichen sie ihre Debüt EP „Liebe & Wut“ und spielen im Laufe des Jahres zig Konzerte in Österreich, Südtirol und Italien. Vom Berliner Magazin Diffus wurden sie 2018 zu den fünf spannendsten Newcomern Österreichs gewählt und der Kultradiosender „FM4“ spielt die Songs der beiden in Dauerschleife. Die Singel „Sunday Depression“ schafft es bis in die Charts. Vor kurzem konnten die beiden im Wiener Gasometer als Vorband von Chvrches vor 3.000 Fans begeistern. Die im November erschienene Single (Find) Someone ist ein erster Vorbote für die neuen Tracks, die zusammen mit Zebo Adam (u.a. Bilderbuch, Zeal & Ardor, Beatsteaks, Flut) im Sommer 2018 aufgenommen und produziert wurden, die bislang unbekannte Facetten des Duos aufzeigen.

musikÖsterreichische MusikLive musik

Kometa sind eine vierköpfige Postpunk/Rock-Band aus Wien. Fragile und minimalistische Songs treffen auf noisige Gitarren, die von einer treibenden Rhythmusfraktion in die Weite getragen werden. Ihre jüngste Veröffentlichung erschien Ende 2016 auf No Expectation Records. An neuem Material wird gearbeitet.

musikEventfestivalKunst & Kultururban bloom

Den urbanen Raum in Ottakring und Hernals zu erschließen und mit Kunst, Diskurs und Musik zu erfüllen – das ist die Vision des interdisziplinären Urban Bloom Festivals, das 2018 zum ersten Mal stattfindet.
Im Zeitraum von 19. April bis inklusive 4. Mai wird in insgesamt zehn Locations an sechs Spieltagen frühlingshaft buntes Programm geboten, das individuell oder in geleiteten Führungen und Rundgängen erkundet werden kann.

Eine wesentliche Rolle spielen im Rahmen von Urban Bloom auch die Geschichten der teilnehmenden UnternehmerInnen. Thematisch werden in diversen Off-Locations der Gegend rund um den Yppenplatz im 16. sowie im gürtelnahen 17. Bezirk Aspekte wie Prozesse der Kulturproduktion, Urbanität, Arbeit, Selbstermächtigung und Selbstausbeutung sowie Utopien in Kunst und Kultur verhandelt und aus verschiedenen Perspektiven diskursiv beleuchtet.

Das vollständige Programm und alle wichtigen Infos rund um das Festival findet ihr auf der Homepage