Jochen

Jochen lebt abgeschieden in der Toskana. Der Deutsche blickt auf ein turbulentes Leben, als Berliner Kommunarde, drogenhandelnder Hippie und Gefängnisinsasse in Frankreich zurück. Regisseur Daniel Fill hat ihn in seinem bescheidenen Zuhause besucht und spricht mit Lukas Maurer darüber wie sein Film das bruchstückhafte Denken seines Protagonisten widerspiegelt und welche Rolle die spezielle Verbindung von Geschichte und Landschaft bei seiner Entscheidung für den Verzicht auf Farbe gespielt hat. Das expressive schwarz-weiß mit seinen vielen Zwischentönen tragen letztlich wesentlich dazu bei, dass „Jochen“ weit mehr ist als als ein Film über die Abwege eines Menschen, der seinen Frieden im Rückzug an einen Sehnsuchtsort gefunden hat.

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